"Frisch serviert..."


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Noten ©dancwart (piqs.de)

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Vaskuläre Demenz

Die häufigste durchblutungsbedingte Ursache einer Demenz sind Erkrankungen kleiner Blutgefäße, welche die tief gelegenen Regionen des Gehirns versorgen. Verengungen oder Verschlüsse dieser Gefäße, typischerweise die Folge eines langjährig bestehenden Bluthochdrucks, rufen eine Mangelversorgung des Hirngewebes hervor. Sie führt einerseits zu kleinen Infarkten (Lakunen), andererseits zur Auflösung von Nervenfasern und deren Umhüllungen (Marklagerschäden). Ausgeprägte Marklagerschäden wurden früher als "Subkortikale arteriosklerotische Enzephalopathie" oder Binswanger-Krankheit bezeichnet. Im Vergleich dazu sind Demenzzustände auf der Grundlage von ausgedehnten Hirninfarkten selten. Sie entstehen durch den Verschluss von großen Gefäßen, in der Regel als Folge arteriosklerotischer Wandveränderungen. Dieses Krankheitsbild ist auch als "Multi-Infarkt-Demenz" bekannt. Die meisten der erwähnten Gefäßkrankheiten treten ohne familiäre Häufung auf. Es gibt jedoch auch seltene erbliche Erkrankungen der kleinen Blutgefäße, die zu einer Demenz führen können.

(Quelle: Schriftenreihe der Deutschen Alzheimer Gesellschaft: "Das Wichtigste über die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzformen", 16. Auflage 2010, Seite 13)