
Aktuelles und Interessantes zum Thema Demenz in Fernsehen, Internet und Radio finden Sie hier.
Möchten Sie nachhaltig Gutes tun für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen? Dann unterstützen Sie bitte die Alzheimer Stiftung Baden-Württemberg!
Nähere Informationen finden Sie hier.
(auch in Kooperation)
In diesem Bereich der Website haben wir für Sie Fragen zusammen getragen, die Angehörige von Alzheimer Patienten uns oft in Gesprächen am Telefon, bei Vorträgen oder an Infoständen stellen.
Vielleicht sind auch Fragen dabei, die Sie sich schon gestellt haben. Sie finden auf viele davon hier eine Antwort. Wenn Sie noch weitere Informationen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
Die Symptome können sehr unterschiedlich sein. Typische Warnzeichen sind:
Weitere Informationen über die ersten Anzeichen einer beginnenden Demenz erhalten Sie hier.
Nicht jede Gedächtnisstörung muss gleich eine Demenzerkrankung bzw. die Alzheimer Krankheit bedeuten. Auffälligkeiten sollten jedoch weder verharmlost noch überdramatisiert werden. Klarheit bringt nur eine gesicherte Diagnose. Zuständig sind hier:
In schwierigeren Fällen auch die "Gedächtnissprechstunden" bzw. Memory-Kliniken an neurologischen Kliniken.
Regionale Informationen gibt es bei den Demenz-Beratungsstellen und den Angehörigengruppen in Ihrer Nähe.
Nein; es gibt leider keine gesicherten Erkenntnisse über eine sinnvolle Prophylaxe!
Ratsam erscheint in jedem Fall eine gesunde Lebensführung, d.h. körperliche und geistige Aktivität, gesunde Ernährung und eine positive soziale Einbindung.
Die zusätzliche Einnahme von Vitamin E in Verbindung mit Vitamin C wird von Wissenschaftlern unterschiedlich bewertet – schaden kann sie jedenfalls nicht! Auch Alkohol in geringen Mengen scheint eine leicht schützende Wirkung zu haben, wie dies ja auch im Zusammenhang mit manchen anderen Erkrankungen gilt.
Weitere Informationen zum Thema Risikofaktoren und Vorbeugung erhalten Sie hier
Gedächtnistraining ist vorbehaltlos für geistig gesunde Menschen zu empfehlen!
Für Menschen mit Demenz hingegen gilt grundsätzlich:
Der Kranke kann nicht mehr (neu) lernen bzw. flexibel und angemessen reagieren, daher müssen Sie sich auf ihn einstellen:
Eine ausführliche Beschreibung zum Thema "Umgang mit Menschen mit Demenz finden Sie hier, weitere hilfreiche Informationen finden Sie in unserer Literaturliste.
Ja – Menschen mit einer Alzheimer Demenz können sich im Verlauf ihrer Erkrankung persönlich sehr stark verändern.
So kann ein Mensch, der zeitlebens sehr umgänglich und freundlich war, plötzlich misstrauisch und aggressiv werden. Aber auch das Gegenteil kann eintreten – ein früher schwieriger und verschlossener Mensch kann als Demenzkranker sehr liebebedürftig und zugänglich sein bzw. werden.
Allerdings muss das nicht zwangsläufig so sein: jeder Alzheimer Kranke ist nicht nur ein Kranker, sondern eben ein Individuum mit einer ebenso individuellen Krankheitsentwicklung.
Im späteren Verlauf der Krankheit baut der Kranke jedoch so stark ab, dass zwangsläufig auch von einem Verlust der Persönlichkeit gesprochen werden muss – das liegt nahe, nachdem die Persönlichkeit eines Menschen doch auch sehr stark von seinem Geist mit geprägt ist.
Zunächst einmal sind Menschen mit einer Demenz in der Frühphase sehr wohl noch in der Lage, für sich selbst zu sprechen und ihre Bedürfnisse und Anliegen zu vertreten. So ist es sicher richtig und sinnvoll, die Betroffenen grundsätzlich als noch weitgehend autonomen Menschen zu verstehen und anzusprechen. Dazu gehört auch ein möglichst offener Umgang mit wahrgenommenen Veränderungen und auch einer möglichen Demenzdiagnose.
Allerdings lösen Demenzerkrankungen auch beim Betroffenen selbst große Ängste aus, so dass eine Krankheitseinsicht meist verdrängt und verweigert wird. Dazu trägt nicht zuletzt auch die immer noch starke Tabuisierung der Krankheit und ihre negative Besetzung in der Gesellschaft bei. Je eher wir lernen, eine Demenzerkrankung als eine Krankheit wie andere auch anzunehmen, desto eher werden Angehörige und Betroffene auch dazu stehen können.
Sofern Betroffene also nicht mit starker Abwehr und großer Angst, sondern mit einer gewissen Offenheit auf ihre Erkrankung reagieren, können auch gemeinsame Planungs- und Entscheidungsprozesse gerade zu Beginn der Krankheit natürlich sehr sinnvoll und hilfreich sein. Hier ist aber immer ein Höchstmaß an Taktgefühl von Seiten der Angehörigen, aber auch von Seiten der Ärzte bzw. anderer Professioneller gefragt!
Grundsätzlich gibt es medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapieformen.
Weitere Informationen über die therapeutischen Möglichkeiten bei einer Demenzerkrankung erhalten Sie hier.
Hilfen in Form von Beratung und Unterstützung leisten
Konkrete Entlastung bei der Betreuung und Pflege bieten
Rund 2/3 aller an Demenz erkrankter Menschen werden zu Hause gepflegt - von Ehepartnern, die häufig ebenfalls bereits älter sind oder von ihren Kindern, die diese Aufgabe parallel und nicht selten zu Lasten der Familie, der eigenen Gesundheit oder der Berufstätigkeit leisten.
In vielen Fällen kommt dann irgendwann der Zeitpunkt, wo diese häusliche Betreuung und Pflege auch mit Hilfe der diversen Unterstützungsangebote nicht mehr geleistet werden kann. Spätestens dann stellt sich die Frage eines Umzuges des Menschen mit Demenz in ein Pflegeheim. Für viele Angehörige ein Schritt, der mit zahlreichen Fragen und Unsicherheiten einhergeht.
Sie finden hier eine Broschüre von Günther Schwarz von der Demenzberatung der Evangelische Gesellschaft Stuttgart Antworten auf viele dieser Fragen. Sie sind hilfreich, wenn es darum geht, die richtige Entscheidung zu treffen - für sich und für den erkrankten Angehörigen.
Weitere ausführliche und ergänzende Infomationen zu den in diesem Kapitel behandelten Fragen erhalten Sie hier in einer Zusammenstellung von Günther Schwarz von der Alzheimer Beratung der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart.