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Wein, Kaffee und guter Schlaf!?

Was das Demenz-Risiko senken kann und welche Ratschläge eher ins Reich der Legenden gehören, sehen Sie in diesem Kurzfilm:

Informationen über Alzheimer und weitere Demenzerkrankungen in anderen Sprachen

In unserem Land leben und arbeiten viele Menschen, deren ursprüngliche Herkunft und Sprache eine andere als die deutsche ist.

Die erste Generation der "Gastarbeiter" hat, ebenso wie viele Aussiedler aus Osteuropa, mittlerweile das Rentenalter erreicht. Entgegen manchen Plänen und Träumen leben viele Migranten auch im Alter dauerhaft in Deutschland.

Daraus ergeben sich für eine Gesellschaft ganz neue Aufgaben. Einerseits muss das Wissen um die Bedeutung von Alter, Pflege und Krankheit in den unterschiedlichen Herkunftskulturen wachsen, andererseits müssen in der Information, Beratung und Betreuung älterer Migranten auch neue Wege gefunden werden.


Ebenso gibt es aber auch Menschen, die auf Grund einer körperlichen Beeinträchtigung eine andere Sprache als die deutsche Schrift- und Lautsprache verwenden, z.B. die Gebärdensprache. Informationen in dieser Form finden Sie ebenfalls auf dieser Seite.


Broschüren, Flyer und Websites über Demenz in anderen Sprachen

Broschüren, Flyer und Websites über Demenz in anderen Sprachen

Ben Ne Yapabilirim?

"Was kann ich tun?" lautet der Titel einer kostenlosen Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. Sie richtet sich an Menschen mit einer beginnenden Demenz und ist ab sofort auch in türkischer Sprache erhältlich. Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit finden Sie hier.

Alternativ finden Sie die Broschüre auch hier als download.


Infobroschüren zum Thema Demenz in verschiedenen Sprachen

Das Netzwerk Demenz des ZfP Südwürttemberg bietet auf seiner Website (www.zfp-web.de/1609.html) Broschüren zum Thema Demenz in mehreren Sprachen als kostenlosen Download an.

Außerdem finden Sie dort Links zu Kurzinformationen zu Betreuung und Vorsorgevollmacht, ebenfalls in mehreren Sprachen und Muster einer Vorsorgevollmacht und Muster einer Betreuungsverfügung in türkischer und russischer Sprache.


Meine Mutter/mein Vater wird extrem vergesslich –Ist das normal im Alter oder Hinweis auf eine Demenz?

Моя мать/мой отец становится крайне забывчивым – Это нормально в таком возрасте или указывает на деменцию?

Annem/babam son derece unutkanlaştı – Bu yaş ilerledikçe normal bir durum mu yoksa bir demans (bunama) göstergesi mi?

Η μητέρα μου / ο πατέρας μου δεν θυμάται σχεδόν τίποτα – Είναι λογικό να συμβαίνει αυτό με την ηλικία ή αποτελεί σημάδι άνοιας;

Mio padre / mia madre sta perdendo la memoria – È normale vecchiaia o è indice di demenza?

lautet der Titel von vier Informationsbroschüren, die das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg in russisch/deutsch, türkisch/deutsch, griechisch/deutsch und italienisch/deutsch herausgegeben hat.

Sie finden im Folgenden die Broschüren als kostenlosen PDF-Download


Mój ojciec przestał mnie nagle poznawać! - Plötzlich hat mich mein Vater nicht mehr erkannt

Eine Broschüre zum Thema Demenz in polnischer Sprache finden Sie als download hier.


Schriftliche Informationen und fremdsprachige Internetseiten

Websites mit ersten Informationen über Alzheimer und weitere Demenzerkrankungen in anderen Sprachen.

Die Alzheimer Gesellschaft Australien bietet auf ihrer Website ausführliche Informationen in 43 Sprachen an:

Auf der Website von Alzheimer`s Disease International, dem Zusammenschluss von 73 nationalen Alzheimer Gesellschaften, finden Sie Links zu Webseiten dieser Organisationen.

Das Projekt "Demenz-Leitlinie" der Universitäten Freiburg und Hamburg bieten auf ihrer Website Informationen über Demenzen auch in türkisch und russisch an.


Hilfen zur Kommunikation bei Demenz

Diese Broschüre, die in deutscher Sprache nur in der Druckversion erhältlich ist, bietet Informationen zu Kommunikation und Umgang mit Menschen mit Demenz. Die Landesinitiative Demenz-Service Nordrhein-Westfalen hat die Broschüre jetzt in russisch, türkisch und polnisch veröffentlicht. Dabei wurden die Texte und Grafiken den jeweiligen Kulturkreisen angepasst. Sie finden diese Broschüren hier als kostenlosen PDF-Download.


NASCH DOM

Naschdom – russisch für "Unser Haus"– ist ein neues Projekt zur Verbesserung der Versorgung russischsprachiger Demenzkranker und hat eine eigene Website, die Sie hier finden.


Informationen für Kinder in türkischer Sprache

  • Demenz – was ist denn das? / Demans – Bu nedir?

Mit einfachen Worten und einfühlsamen Bildern erklärt dieses kleine Heft, das sich an Kinder im Vorschul- und Grundschulalter richtet, wie es dazu kommt, dass sich Oma oder Opa nicht mehr alle Namen und Gesichter merken kann. Die Broschüre (13 Seiten) ist in zwei Ausfertigungen erhältlich: In der gelben Broschüre wird eine demenziell erkrankte Großmutter beschrieben, in der grünen Broschüre ein Großvater, der an Demenz erkrankt ist.

Die Broschüren sind auf deutsch (nur als download) und auf türkisch (download und gedruckt) kostenlos hier erhältlich.

  • Anneannem gözlügünü neden buzdolabına koyuyor? Ailede Demanslı birbireyle yasam
  • Почему бабушка кладет свои очки в холодильник? Жизнь семьи с деменцией

Das bewährte Kinderbuch "Warum legt die Oma ihre Brille in den Kühlschrank – Familienalltag mit Demenz" in türkischer oder russischer Sprache. Der Ratgeber erläutert kindgerecht die Krankheit und hilft Kindern beim Umgang mit den Veränderungen des Angehörigen. Der Ratgeber richtet sich aber auch an Erwachsene, sie erhalten Tipps für die Gestaltung des Familienlebens und Informationen über Hilfsangebote und Beratungsstellen.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit finden Sie hier (türkisch) und hier (russisch).


Diagnose, Beratung und Angehörigenschulung

Diagnose, Beratung und Angehörigenschulung

Gedächtnissprechstunden in anderen Sprachen

Um eine gesicherte Diagnostik zu erhalten, ist es empfehlenswert, eine sogenannte Gedächtnissprechstunde aufzusuchen. Leider bieten nur wenige Gedächtnissprechstunden eine fremdsprachliche Untersuchung an. Eine Übersicht über diese Angebote finden Sie auf der Seite der Deutschen Hirnliga.


Beratung und Unterstützung

Das Angebot an Beratung und Unterstützung in anderen Sprachen im Bereich der Alzheimer Demenz ist in Deutschland regional noch sehr unterschiedlich weit entwickelt und befindet sich häufig erst im Aufbau.

Auch zu diesem Gebiet werden wir diese Seite kontinuierlich ausbauen. Wenn Ihnen Angebote, vor allem in Baden-Württemberg, bekannt sind, die hier noch nicht aufgeführt sind und die Sie für empfehlenswert halten, freuen wir uns, wenn Sie uns per Mail darüber informieren.


Beratung in anderen Sprachen

  • Der Türkisch-Deutsche Verein zur Integration behinderter Menschen e.V. in Nürnberg bietet eine Demenzberatung in türkischer Sprache an. Nähere Informationen finden Sie hier.

Unabhängige Patientenberatung Deutschland

Die UPD wird finanziert durch die Verbände der Gesetzlichen und der Privaten Krankenversicherungen. Sie bietet telefonische Beratung auch in türkischer und russischer Sprache an.

Die UPD ist nicht demenzspezifisch, sondern versteht sich als Wegweiser und Lotse durch das Gesundheitssystem.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Schulungen für Angehörige

Das Netzwerk Demenz der Akademie Südwest bietet für türkische und russische pflegende Angehörige Schulungen zum Thema Alzheimer und Demenzen an. Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Beschäftigungsmaterialien in anderen Sprachen

Beschäftigungsmaterialien in anderen Sprachen

Das Demenz-Servicezentrum Nordrhein-Westfalen bietet Informations- und Beschäftigungsmaterialien über und für Menschen mit Demenz und Migrationshintergrund an, z.B. Erinnerungskarten mit türkischen, russischen und polnischen Sprichwörtern oder eine CD mit traditionellen Volksliedern aus verschiedenen Regionen der Türkei. Weitere Informationen finden Sie hier.


Die Musikpädagogin Evamaria Molz hat zwei Liederbücher incl. CD herausgebracht mit türkischen bzw. russischen Volksliedern sowie das Märchen "Das Rübchen" in deutscher und russischer Sprache in Großdruck und übersichtlich gestaltet. Weitere Informationen finden Sie hier.


pflegen: Demenz: Migration
Die Zeitschrift für die professionelle Pflege von Menschen mit Demenz widmet sich in ihrer Ausgabe 14/2010 der Situation von demenziell erkrankten MigrantInnen. Eine CD mit Volksliedern aus Russland, Polen und der Türkei kann zusätzlich zur Zeitschrift oder separat bestellt werden.

Filme

Filme

Foto: Cover Kalp unutmaz

Kalp unutmaz – Das Herz vergisst nicht

Ein Dokumentarfilm über das Leben mit Demenz in türkischstämmigen Familien

Inhalt
Der Film dokumentiert den Pflegealltag in zwei türkischen, in Deutschland lebenden Familien, die ihre an Alzheimer erkrankte Mutter bzw. Großmutter begleiten und pflegen. Eine der beiden Frauen befindet sich erst im Anfangsstadium der Krankheit, die andere ist bereits in hohem Maße pflegebedürftig.

In ruhigen, langen Einstellungen begleitet die Kamera den Pflegealltag in beiden Familien, zeigt aber auch in Nahaufnahmen berührende Momente der Nähe und Zugewandtheit. Gespräche mit den Töchtern und Enkelinnen gewähren einen Einblick in deren Gedanken und Gefühle und in ihre Kraftquellen.

Unsere Kommentar zu diesem Film finden Sie hier, weitere Informationen und Bestellmöglichkeit finden Sie hier.

Medienprojekt Wuppertal e.V. 2011, 56 Min. (+ Bonusmaterial 43 Min.)


Yalniz Degilsin! – Du bist nicht allein!

DVD in zwei Filmen

In Kooperation mit der Alzheimer-Gesellschaft in Ankara/Türkei wurden in zwei Filmen Informationen zur Krankheit Demenz zusammengestellt. Die türkischsprachigen Filme sind mit deutschen Untertiteln versehen.

Im 1. Film kommen Demenzkranke und pflegende Angehörige zur Sprache. Angehörige berichten über die Schwierigkeiten im Umgang mit ihren kranken Menschen aber auch darüber, dass es mit Liebe und Geduld möglich ist, mit dieser Erkrankung umzugehen.

In 2. Film liefern die Ärztinnen und Ärzte der Alzheimer-Gesellschaft in Ankara weitergehende Fachinformationen zum Thema Alzheimer und Demenz, zu Symptomen und Erscheinungsformen, zum Verlauf der Krankheit und zu Möglichkeiten der Behandlung und Therapie.

Herausgeber: AWO 2006; Preis: 17.- €; Die DVD kann bezogen werden bei

Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, Paulstr. 4, 45889 Gelsenkirchen, Telefon 0209 / 60 483-0, www.demenz-service-nrw.de 


Uns bleibt die Liebe

Ein Film über das Leben mit Demenz in russischstämmigen Familien

Der Film (in russischer Sprache mit deutschen Untertiteln) porträtiert drei russischsprachige Familien aus dem Ruhrgebiet, in denen jeweils ein Familienmitglied an Demenz erkrankt ist. Die Betroffenen sind unterschiedlich stark dementiell erkrankt und werden zu Hause von ihrer Ehefrau, ihrem Ehemann, ihren Töchtern oder Schwiegertöchtern gepflegt. Es ergibt sich bei den betroffenen Familien mit Zuwanderungsgeschichte ein besonderer Unterstützungsbedarf, da die deutsche Sprache im Laufe der Erkrankung vergessen wird. Erinnerungen aus der Heimat vermischen sich mit Ereignissen in Deutschland.

Medienprojekt Wuppertal e.V. 2014, 60 Min. (+ Bonusmaterial 50 Min.)

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit finden Sie hier.


Fachliteratur und -informationen zum Thema Migration/Pflege/Demenz

Fachliteratur und -informationen zum Thema Migration/Pflege/Demenz

  • pflegen: Demenz: Migration
    Die Zeitschrift für die professionelle Pflege von Menschen mit Demenz widmet sich in ihrer Ausgabe 14/2010 der Situation von demenziell erkrankten MigrantInnen. Eine CD mit Volksliedern aus Russland, Polen und der Türkei kann mitbestellt werden.

Projekte zu "Demenz und Migration" in Baden-Württemberg

Projekte zu "Demenz und Migration" in Baden-Württemberg

  • alzheimeraktuell 3/2015

Demenzkranken in ihrer Muttersprache begegnen

Die Evangelische Gesellschaft Stuttgart vermittelt in ihrem Projekt ProMi Betreuung für ältere MigrantInnen.

  • alzheimeraktuell 4/2015

Brücken bauen/Karibuni heißt willkommen

Zwei Projekte in Heilbronn und Kernen im Remstal bieten länderspezifische Themenkisten für die Betreuung älterer MigrantInnen an.

Presseartikel zum Thema Migration, Alter und Demenz

Presseartikel zum Thema Migration, Alter und Demenz

  • alzheimeraktuell 1/2015

Pflege muss passen – für alle

Artikel über einen Infotag zur kultursensiblen Pflege am 27.11.2014 in Mannheim.  

  • ZEIT online, 23.07.2015

Oliven zum Frühstück

Artikel über eine WG für pflegebedürftige Migranten in Berlin.

  • MiGAZIN, 29.09.2015

Demenz ist keine Strafe Gottes

2,8 Millionen Migranten über 65 Jahre werden im Jahr 2030 in Deutschland leben. Nicht wenige von ihnen werden an Demenz erkrankt sein – eine Tabu-Krankheit unter vielen Türken. In Nordrhein-Westfalen gibt es nun eine erste Selbsthilfegruppe für Angehörige.

  • ZEIT online, 19.12.2015

Pflege auf Türkisch

Die erste Generation von Muslimen ist in Deutschland alt und teilweise pflegebedürftig geworden. Ein Pflegehaus in Berlin-Kreuzberg betreut vor allem demente Migranten.

Fernsehbeiträge zum Thema Kultursensible Pflege

Fernsehbeiträge zum Thema Kultursensible Pflege

  • SWR, 11.05.2015

Deutsch-türkischer Dienst: Pflege für Muslime

  • ARD, Mittagsmagazin, 02.07.2015

Kultursensibler Pflegedienst: besondere Betreuung für Senioren mit Migrationshintergrund

  • ZDF, Volle Kanne, 14.07.2015

Kultursensible Medizin für muslimische Patienten

Informationen in Gebärdensprache

Informationen in Gebärdensprache

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. erläutert auf seiner Website die wichtigsten Informationen zum Thema Demenz in Gebärdensprache. Sie finden diese Videos hier.

Informationen in leichter Sprache

Informationen in leichter Sprache

Cover der Broschüre

Von Demenz Support Stuttgart und dem Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart herausgegeben richtet sich diese Broschüre an Menschen mit Lernschwierigkeiten. Im Comic-Stil illustriert und in leichter Sprache verfasst vermittelt sie Wissenswertes zum Thema Demenz. Anschauen, kostenlos herunterladen oder in gedruckter Form bestellen können Sie diese Broschüre hier.


Beratungstelefon 0711 / 24 84 96-63


Telefon © fotolia/Patrick PAZANNO

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