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Pflegestärkungsgesetz


Das Wichtigste - einfach erklärt

Am 01.01.2017 ist das Pflegestärkungsgesetz II – mit grundlegenden Veränderungen und zahlreichen Verbesserungen für die Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz – in Kraft getreten. Die wichtigsten Informationen dazu finden Sie

  • im Film Pflegegrad statt Pflegestufe

Rechtliche und finanzielle Aspekte bei einer Demenzerkrankung

Eine Demenzerkrankung ist immer auch mit rechtlichen und finanziellen Aspekten verbunden. Die jeweiligen gesetzlichen Grundlagen bieten Betroffenen und Angehörigen Unterstützung an, sind jedoch auch im Hinblick auf haftungs- und versicherungsrechtliche Fragen wichtig.


Allgemeiner Ratgeber

Cover der Broschüre

Umfangreiche und detaillierte Informationen erhalten Sie im "Ratgeber in rechtlichen und finanziellen Fragen" der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, den Sie bei uns bestellen können.


Recht und Gesetz

Eine themenübergreifende und aktuelle Übersicht finden Sie im PDF "Rechtliche Fragen" von Günther Schwarz, Alzheimer- und Fachberatung Demenz der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart.


Aus dem weiten Feld rechtlicher Fragen haben wir für Sie folgende wichtige Aspekte herausgegriffen:

Vollmachten und Verfügungen

Durch sogenannte Vorsorgende Verfügungen können Menschen bestimmen, wer ihre persönlichen Angelegenheiten regelt und wie sie betreut und gepflegt werden wollen, wenn sie nicht mehr selbst entscheiden können.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Haftung, Aufsichtspflicht und Versicherungen

Wer ist verantwortlich, wenn ein Mensch mit Demenz einen Schaden anrichtet, für den er auf Grund seiner Erkrankung nicht haftbar gemacht werden kann? Kann die Haftpflichtversicherung die Regulierung verweigern?

Informationen und Antworten zu diesen und weiteren Fragen finden Sie hier.


Autofahren und Demenz

Ein besonders heikles Thema bei einer Demenzerkrankung: Wie lang kann, soll und darf der Erkrankte noch fahren? Kann man das Auto fahren verbieten (lassen)? Wie sind die rechtlichen Konsequenzen im Fall eine Unfalls?

Informationen und Antworten zu diesen und weiteren Fragen finden Sie hier


Finanzielle Unterstützung

Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung und vor allem die Pflegestärkungsgesetze ab 2015 bringen Menschen mit Demenz, die zu Hause leben, finanzielle Leistungsverbesserungen. 

Informationen zu Thema Pflegeversicherung finden Sie hier.

Seit dem 01.01.2017 wurde unter anderem das bisherige System der drei Pflegestufen abgelöst von nunmehr fünf Pflegegraden. Gut verständlich informiert dazu folgender Film:


Familienpflegezeit: Bessere Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf

Beruf, Familie und die Pflege eines Angehörigen zu vereinbaren erfordert viel Zeit und Flexibilität – oft mehr, als unter den "normalen" Umständen zu leisten ist. Seit dem 01.01.2015 erhalten Betroffene mit der Neuregelungen des Familienpflegezeitgesetzes und des Pflegezeitgesetzes die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit zu reduzieren und Lohnersatzleistungen zu erhalten.

Mehr Informationen und die Antragsformulare finden Sie hier.

Gut verständliche Erklärungen zur Familienpflegezeit finden Sie auch im folgenden Film:


Weitere finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten

Auch über die Einkommenssteuer und Leistungen aus der Sozialhilfe (der "Hilfe zur Pflege") sowie Vergünstigungen durch einen Schwerbehindertenausweis sind finanzielle Erleichterungen möglich.

Mehr Informationen finden Sie hier.


Schiedsstellen

Rund um die Betreuung und Pflege eines Menschen mit Demenz kann es zu diversen Konflikten kommen. Bei der Lösung helfen können Schiedsstellen, die zwischen den Konfliktparteien vermitteln.

  • Allgemeine Verbraucherschlichtungsstelle
    Vermittelt bei Streitigkeiten aus Verträgen, die dem Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz unterliegen, also zum Beispiel der Vertrag eines Pflegebedürftigen mit einem Pflegeheim.

Beratungstelefon 0711 / 24 84 96-63


Telefon © fotolia/Patrick PAZANNO

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