"Frisch serviert..."


Singen kennt kein Alter!

Noten ©dancwart (piqs.de)

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Beratungsangebote in Baden-Württemberg


Hier kommen Sie direkt zu den Kontaktdaten der Beratungsangebote in Baden-Württemberg!


Hoher Beratungsbedarf bei Betroffenen und Angehörigen

Pflegende Angehörige brauchen ein hohes Maß an Information, Beratung, Begleitung und Unterstützung. Aber auch Menschen mit Demenz selbst brauchen zu Beginn ihrer Erkrankung Beratung und Unterstützung, sofern sie sich aktiv ihrer Erkrankung stellen. Bislang suchen nur wenige Betroffene eine Beratungsstelle auf, die Nachfrage wird sich aber in den kommenden Jahren sicher erhöhen.

Erstberatung durch die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg

Die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg bietet eine ausführliche Erstberatung per Telefon oder Mail an und verschickt umfangreiches und sehr differenziertes Informationsmaterial zu allen Fragen rund um Demenzerkrankungen. Bitte informieren Sie sich vorab hier auf unserer Website über alle Ihnen wichtigen grundsätzlichen Fragen.

Vermittlung regionaler Beratungsstellen

Wir vermitteln auch jederzeit weiter an regionale Beratungsstellen in Ihrer Nähe, die in den letzten Jahren zunehmend im Land entstanden sind - von einem zufrieden stellenden und flächendeckenden Angebot sind wir aber noch weit entfernt:

  • Örtliche oder überregionale Beratungsstellen bieten Information, Rat und Unterstützung in einem persönlichen und selbstverständlich vertraulichen Gespräch. Es kann in der jeweiligen Beratungsstelle, evtl. aber auch vor Ort bei einem Hausbesuch geführt werden. Oft findet Beratung auch am Telefon oder per Mail statt. Unterstützt wird die persönliche Beratung im Idealfall durch gut verständliches schriftliches Informationsmaterial und die Vermittlung von geeigneten Betreuungs- und Entlastungsangeboten. In aller Regel ist die Beratung kostenlos, auf Wunsch auch gerne anonym.
  • Darüber hinaus sind Angehörigengruppen eine gute Plattform für Austausch und Beratung für pflegende Angehörige. Sie werden meist von Fachleuten geleitet, in Einzelfällen aber auch von "Nichtprofis". So können erfahrene und engagierte ehemals pflegende Angehörige eine Angehörigengruppe leiten und in diesem Rahmen ebenfalls sehr gut beraten, auch wenn sie keinen offiziellen fachlichen Hintergrund haben.
  • Die verhältnismäßig neuen Pflegestützpunkte im Land bieten ein umfassendes Beratungs- und Vermittlungspaket aus einer Hand an und haben einen starken Schwerpunkt im Bereich Demenz.
  • Auch Ihre örtliche Krankenkasse kann Ihnen weiterhelfen, Privatversicherte erhalten Auskunft bei der Compass-Pflegeberatung.
  • Auch Pflegebegleiter können pflegende Angehörige in ihrem Alltag wirkungsvoll begleiten und unterstützen, dieses Projekt gibt es aber bislang nur an einigen wenigen Orten.

Bitte beachten Sie: In unserer oben genannten Auflistung von Kontaktdaten sind bewusst nicht nur offiziell anerkannte Beratungsstellen aufgeführt, sondern alle Stellen und ggf. auch Einzelpersonen, die eine kompetente Demenzberatung anbieten – so z.B. IAV-Stellen (Informations-, Anlauf- und Vermittlungsstellen), Altenhilfefachberatungsstellen etc. Wir beschränken uns in unserer Liste allerdings auf die nicht-kommerziellen Angebote.

Bitte informieren Sie uns, wenn Sie von einer Demenzberatungsstelle wissen, die noch nicht auf unserer Seite aufgeführt ist – am besten per Mail.