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(auch in Kooperation)
Wenn Sie Mitglied der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg sind, können Sie die unten genannten Spiel- und Lehrfilme zu den folgenden Bedingungen bei uns entleihen:

Kinofilm, Frankreich 2001
DVD (114 min.), FSK ab 12 Jahre
Souverän und verblüffend unangestrengt thematisiert der Film das schwierige Thema Alzheimer. Claire ist eine wunderbare tragikomische, berührende, aber nicht rührselige und irgendwie tröstliche Geschichte. Isabelle Carré, für ihre Darstellung mehrfach ausgezeichnet, spielt die Titelrolle wunderbar zart, geradezu schwebend. Sie appelliert nicht an das Mitleid der Zuschauer, sondern stellt einfach dar – bis zuletzt zurückhaltend und gerade deshalb sehr anrührend.
Claire, eine junge Frau Anfang dreißig, kommt in eine Spezialklinik, weil sie an Gedächtnisschwund leidet. Sie fühlt sich wohl, will nicht wieder weg, zumal sie dort Philippe kennen lernt und sich in ihn verliebt. Philippe hat sein Gedächtnis durch einen Schock verloren. Claire kann ihm helfen und ganz langsam beginnt er, sich wieder zu erinnern, sich der Vergangenheit zu stellen, gesund zu werden. Völlig gegenläufig ist die Entwicklung von Claire. Kann sie sich anfangs noch mit einer Vielzahl von Zetteln und mit Hilfe verschiedener Wecker durch den Alltag retten, findet sie sich bald gar nicht mehr zurecht, erkennt selbst die ihr am nächsten stehenden Menschen nicht mehr, verliert schließlich sich selbst.
Der Film "Claire" ist auf Grund des Alters der Betroffenen sicher eher untypisch, aber trotzdem äußerst beeindruckend und darüber hinaus zutiefst menschlich. Bei aller Ernsthaftigkeit des Themas ist "Claire" auch sehr französisch – unterhaltsam, oft komisch, leichtfüßig und trotzdem sehr tiefgründig.
Achtung: Der Film ist in französischer Sprache und mit deutschen Untertiteln unterlegt – aber auch Menschen ohne französische Sprachkenntnisse vergessen nach kürzester Zeit, dass der Film nicht in deutsch ist!
Darsteller: Isabelle Carré, Bernard Campan, Bernard Lecoq, Zabou Breitman, Anne Le Ny, Dominique Pinon, Aude Briant, Denys Granier-Deferre, Françoise Levantal
Regie: Zabou Breitman
Dieser Film kann bei uns für eine Gebühr von 10.- € zzgl. Versandkostenpauschale entliehen werden. Nutzen Sie dazu unsere Online-Bestellung.

DVD, 90 min.
Spielfilm über einen Frühfall von Alzheimer Demenz. Sehr informative und emotional bewegende Darstellung von Beginn und Verlauf der Krankheit.
Theaterschreiner Justus Vorbeck (Peter Simonischek) liebt seinen Beruf, der ihn handwerklich und kreativ herausfordert. Zwar gerät er in letzter Zeit öfter mit seinem Kollegen Torsten (Rainer Strecken) aneinander, doch dafür hängt zu Hause der Himmel voller Geigen. Denn Nina (Tatjana Blacher), seine Frau, eröffnet ihm, das er Vater wird. Aber Nina ist über einige merkwürdige Verhaltensweisen von Justus beunruhigt.
Er ist nicht nur auffällig vergesslich, sondern streitet sich auch öfter als sonst.
Als er eines Abends den Ausgang aus seiner Theaterwerkstatt nicht mehr findet, bekommt sie es mit der Angst zu tun. Doch ihr Insistieren hilft wenig. Justus weigert sich, einen Arzt aufzusuchen.
Mit der Zeit wird sein Verhalten jedoch immer auffälliger. Er vergisst Termine, und häufig scheint er routinemäßige Handlungsabläufe durcheinander zu bringen. Nina holt sich auf eigene Faust Rat bei einem Neurologen. Als sie Justus zur Rede stellt, gesteht er ihr, dass er auch schon beim Arzt war. Etliche Tests und Untersuchungen bestätigen schließlich die grausige Vermutung: Justus leidet an der Alzheimerschen Krankheit. Zunächst kämpfen beide noch dagegen an. Doch Justus' Zustand verschlimmert sich rasch. Nina kann ihn nicht mehr ohne Aufsicht lassen. Ständig muss sie mit neuen Katastrophen rechnen.
Regie: Berthold Mittermayr
Drehbuch: Detlef Michel
Es beginnt zunächst ganz unauffällig. Da verlegt jemand seine Schlüssel, seinen Kalender, vergisst einen Termin oder stellt eine Frage kurz hintereinander zweimal. Doch immer öfter kommt es zu Verwirrtheitszuständen oder Orientierungsproblemen. Namen werden vergessen, Gespräche drehen sich im Kreis, Handlungsabläufe können nicht mehr bewältigt werden. Die Alzheimersche Krankheit ist tückisch. Sie beginnt unauffällig und endet mit dem totalen geistigen, später auch körperlichen Verfall des Patienten.
Der Fernsehfilm "Reise in die Dunkelheit" beschreibt auf eindringliche Weise das Schicksal eines Ehepaares, das sich plötzlich mit der Alzheimerschen Krankheit konfrontiert sieht.
Dieser Film kann bei uns für eine Gebühr von 10.- € zzgl. Versandkostenpauschale entliehen werden. Nutzen Sie dazu unsere Online-Bestellung.

DVD, 30 min.
Der Film richtet sich an Alten- und KrankenpflegerInnen in der Aus- und Fortbildung, HeimleiterInnen und LeiterInnen ambulanter Dienste.
Der Umgang mit demeziell erkrankten alten Menschen in stationären Einrichtungen, der ambulanten Versorgung oder der Betreuung zu Hause stellt höchste Anforderungen an professionell Pflegende. Häufig scheinen unüberbrückbare Welten zwischen Betroffenen und Pflegenden zu liegen und Kontakte unmöglich zu machen.
Dass es Wege zum dementen Menschen gibt, dass sich selbst dort, wo vertraute Kommunikation an ihre Grenzen stößt, Brücken zu ihm schlagen lassen, zeigt die "Integrative Validation®" nach Nicole Richard. Nicht über Inhalte zu diskutieren, sondern Gefühle und Antriebe des Betreffenden anzusprechen: das ist die Essenz des Konzeptes.
Anhand einer Fülle von Gesprächsszenen mit Betroffenen in einem Pflegeheim und einer Einrichtung der Tagespflege für Demente erläutert der Film die Grundsätze der IVA und macht ihre Kernaussagen anschaulich. Andere, im Seminar nachgestellte klassische Situationen mit demenziell erkrankten alten Menschen, ergänzen die authentischen Gesprächssequenzen.
Ein Begleitheft enthält weitere informationen zum Thema.
(Quelle: Klappentext der DVD)
Vincentz Network Hannover, 1999/2007

DVD, 48 min.
Die DVD wendet sich an Menschen, die freiwillig und ehrenamtlich eine personennahe Aufgabe in einem Altenpflegeheim übernehmen möchten. Inhaltlich und formal passen sich die Module an die geringen Vorerfahrungen von ehrenamtlichen Mitarbeitern an. Mit den "Augen eines Freiwilligen" zu sehen, birgt auch für Anleiter einige Vorteile.
Sie finden auf der DVD eine Reihe von Anregungen, wie Sie die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen und freiwilligen Helfern organisieren können.
Modul 1: Meine Aufgabe und Rolle im Heim
Modul 2: Die Menschen, die wir betreuen
Modul 3: Besuchsgestaltung und Kommunikation
Modul 4: Richtiger Umgang mit Rollstuhl und Rollator
Der DVD liegt ein kleines Begleitheft mit Handreichungen für den Ausbilder bei.
(Quelle: Klappentext der DVD)
Vincentz Network Hannover, 2007
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