"Frisch serviert..."


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Noten ©dancwart (piqs.de)

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Theater

Wenn Sie über eines der folgenden Theaterstücke mehr wissen wollen, dann klicken Sie bitte die entsprechende Titelzeile an.

Am Horizont

Am Horizont

Am Horizont

Ein Theaterstück des Kinder- und Jugendtheaters Überzwerg aus Saarbrücken

"Ich werde alles vergessen. Irgendwann werde ich sogar vergessen, dass du mein Enkel bist."

Janek ist ein guter Schwimmer. Sein Opa trainiert ihn. Bei den nächsten Meisterschaften im Sommer wird er zum ersten Mal starten. Doch während Janek immer besser schwimmt, wird Opa immer seltsamer. Erst liest er die Zeitung von gestern, dann will er im Bademantel ins Kino und schließlich erkennt er sein eigenes Spiegelbild nicht mehr. Der einzige Lichtblick in dieser Zeit ist für Janek seine neue Mitschülerin Anna...
(Quelle: www.ueberzwerg.de)

"Am Horizont" ist ein Theaterstück ab 10 Jahren und dauert ca. 60 Minuten
Kontakt: kontakt(at)ueberzwerg.de
Weiter Informationen: www.ueberzwerg.de
Nominierung zum Mülheimer Theaterpreis KinderStücke 2010

Dementus und Dementine - verwirrt, verirrt, fü(h)r mich!

Dementus und Dementine - verwirrt, verirrt, fü(h)r mich!

Dementius und Dementine

Ein Theaterstück des Brennpunkt Theater Villingen-Schwenningen mit Laiendarstellern

Der Beginn erscheint harmlos, fast amüsant. Die vermeintlich schusselige Frau will mit D-Mark statt mit Euro bezahlen und verursacht eine lange Schlange an der Kasse. Am Schluss wird das Publikum in ein Pflegeheim geführt, wo verwirrte Frauen und Männer in behütetem Kreis fröhlich ein Volkslied singen.

„Dementus & Dementine“ heißt die szenische Annäherung zum Thema Demenz, die das Brennpunkt Theater aus Villingen-Schwenningen auf Anregung und in enger Kooperation mit dem Arbeitskreis Demenz am Landratsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises erarbeitet hat. Die Eigenproduktion ist Bestandteil einer Demenzkampagne, die der Arbeitskreis im November 2009 startete und noch bis zum Jahresende 2010 weiterführen will. Ziel ist, eine möglichst breite Bevölkerung für die Situation von Demenzkranken und deren Familien zu sensibilisieren.
Anfangs merken sie selbst, dass etwas nicht stimmt mit ihnen, sie können sich ihre Vergesslichkeit nicht erklären, sind verunsichert und verärgert. Im Theaterstück wird der schleichende Prozess des geistigen Abbaus einfühlsam und auch vergnüglich nachgezeichnet. Eine Frau verbummelt ihren Schlüssel, eine andere verwechselt Salz und Zucker, nicht immer haben die Mitmenschen Verständnis für das äußere Chaos, das dem inneren Labyrinth entspricht. Manche machen sich lustig, andere schimpfen oder argumentieren. Doch derlei Erziehungsversuche sind zwecklos, das erfährt das Publikum auch auf einer Powerpoint-Präsentation, die parallel zum Bühnengeschehen wertvolle Informationen für den Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen vermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung 29.04.2010, Christina Nack, Freies Pressebüro, Königsfeld)

Info: Regina Büntjen, Arbeitskreis Demenz Villingen-Schwenningen, Tel. 07721 / 91 37 193, r.buentjen(at)lrasbk.de

Termine:

16. April 2011, 19.00 Uhr in Rielasingen-Worblingen

Der Kreisel

Der Kreisel

Der Kreisel

Ein Theaterstück von Thomas Borggrefe

Vater:
jetzt schaue ich durch jeden hindurch
ich sehe dich
aber ich kann deine Augen nicht sehen
du kommst mir bekannt vor
du bist jemand
den ich sehr lieb habe
aber dein Name
eine vertraute Stimme
deine Hand
lieber Himmel
wie heisst du denn
verdammt noch mal

Sohn:
langsam verliere ich dich
immer mehr
manchmal weiss ich nicht
ob du noch mein Vater bist
du bist nur noch eine hilflose Gestalt
ein Irrer mit einer hässlichen Fratze
du bist noch mein Vater
so durfte ich dich niemals anfassen
niemals durfte ich so durch deine Haare gehen

Ein Mann wird dement. Er lebt immer mehr in seiner eigenen Wirklichkeit. Sein Sohn kämpft mit ihm. Wie kann er in die Welt seines Vaters gelangen?

Die Theatervorstellung beleuchtet den Prozess der Demenz und führt die Zuschauer in die Erlebniswelt eines Demenzkranken.

Thomas Borggrefe ist Schauspieler und Theologe.
Er arbeitet u.a. als Seelsorger in einem “Pflegehaus” für Demenzkranke in Nieuwegein/Niederlande.

Kontakt:
thomasborggrefe(at)planet.nl
www.thomasborggrefe.nl
Tel. 0031/306089811

Die Akte Auguste D.

Die Akte Auguste D.

Auguste D.

Theaterstück von Ulrike Hofmann

„Wie heißen Sie?“
„Auguste“
„Familienname?“
„Auguste“
„Wie heißt Ihr Mann?“
„Ich glaube Auguste“

1901 legte der Arzt und Hirnforscher Alois Alzheimer eine Krankenakte über einen medizinischen Fall an, der seine Neugierde und seinen Forschergeist weckte. Seine Patientin Auguste Deter zeigt Symptome, die er vorher noch nie beobachtet hatte. Weder in Untersuchungen, noch in langen Gesprächen kommt er der Krankheit auf die Spur. Erst nach ihrem Tod gewinnt er Sicherheit über die bis dahin rätselhafte Krankheit, die seinen Namen erhalten wird. Als die Akte 1997, nach hundert Jahren, wieder gefunden wurde, sorgte der Fall Auguste erneut für Aufsehen, denn die von Alzheimer entdeckte Krankheit hatte inzwischen „Karriere“ gemacht.
Auf Grundlage der Biographie „Alzheimer“ von Konrad und Ulrike Maurer hat Ulrike Hofmann ein Stück geschrieben, das nicht nur ein Porträt der Krankheit zeichnet, sondern auch Einblick gibt in die damaligen „Irrenanstalten“ und die Methoden der Hirnforscher zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts.
Kernstück des Theaterstückes sind die Dialoge zwischen Alzheimer und Auguste, die in ihrer Unmittelbarkeit auch heute noch berühren.
(Text: Theaterverlag Hofmann-Paul)

Kontakt: mail(at)theaterverlaghofmann-paul.de
Weitere Informationen: www.ulrikehofmann.eu

Du bist meine Mutter

Du bist meine Mutter

Du bist meine Mutter

Theaterstück von Joop Admiral

Wie jeden Sonntag macht sich ein schon leicht angegrauter Sohn auf, seine an Alzheimer erkrankte Mutter im Pflegeheim zu besuchen. Unterwegs berichtet er von seinen Problemen und seiner Kindheit. Dort angekommen, beugt er sich über ein leeres Bett und spricht mit seiner imaginären Mutter, die, von ihm selbst gesprochen, mit zittriger Stimme antwortet. Seine Mutter bittet ihn, sie für den Sonntagsspaziergang anzukleiden. Vor den Augen des Publikums zieht Joop seine Kleidung aus und die seiner Mutter an. Er verwandelt sich in eine gebrechliche alte Frau, die ohne Hilfe ihres Sohnes nicht einmal mehr in der Lage ist, ihre Schuhe anzuziehen. (Quelle: www.andreas-klaue.de/)

Das Stück wird von mehreren Schauspielern und auch einer Schauspielerin angeboten, unter anderem in der Region Stuttgart von Andreas Klaue (Tel.: 0711 / 6019385; andreas.klaue(at)gmx.net).
Auch die Kölner Theater movingtheatre (www.movingtheatre.de) und D.a.S. Theater (www.dastheaterkoeln.de) haben das Stück im Programm.

Ein himmlischer Platz

Ein himmlischer Platz

Ein himmlischer Platz

Szenische Lesung nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Guus Kuijer

Der kluge und neugierige zehnjährige Florian und seine Freundin Katja schließen mit der an Alzheimer erkrankten Frau Raaphorst Freundschaft und lernen damit umgehen, dass ein Schlüssel eben eine Gabel ist und vorvorgestern zu Heute wird.

Das Stück kann bei der Württembergischen Landesbühne gebucht werden und ist für Kinder ab 8 Jahren geeignet.

Württembergische Landesbühne Esslingen
Ulrike Mantel
0711 / 35 12 30 15
mantel(at)wlb-esslingen.de
www.wlb-esslingen.de

Das Kinderbuch „Ein himmlischer Platz“ ist erschienen im Oetinger Verlag 2007 (112 Seiten, gebunden, €9,90)

Ich bin das noch

Ich bin das noch

Petra Afonin

Theater- und Chansonprogramm von und mit Petra Afonin

Dieser Satz könnte sowohl von Menschen mit Demenz als auch von deren Umfeld geäußert werden.
Und so unterteilt Petra Afonin ihr Theater- und Chansonprogramm in zwei Hälften: während im ersten Teil die 75-jährige „Gundel“ über ihr Leben erzählt und dabei ihr Vortrag immer konfuser wird, schlüpft Petra Afonin im zweiten Teil der Aufführung in die Rolle pflegender Angehöriger und erzählt von deren Erfahrungen. Begleitet wird sie dabei von Susanne Hinkelbein und Simone Witt am Klavier, die nicht nur die Chansons begleiten, sondern auch während des Monologes von „Gundel“ den einen oder anderen musikalischen Impuls setzen. Petra Afonin hat für ihr Stück intensiv in Seniorenwohnstätten, der Gerontopsychiatrie, in Angehörigengruppen, privaten Familien, bei professionellem Pflegepersonal und in Beratungsstellen recherchiert, so dass die Texte eine hohe Authentizität haben. 

Kontakt: petra(at)afonin.de
Weitere Informationen: www.afonin.de

Rosa ist reif

Rosa ist reif

Rosa ist reif

Eine Produktion des Interaktiven Theaters Knotenpunkt Zürich

Die spielerische Annäherung an die krankhafte Verwirrtheit alter Menschen.

Die Krankheit ist bedrohlich, sie kommt schleichend. Die Frage nach dem Warum bleibt ungeklärt und lässt Angehörige und Betreuende verunsichert zurück.
Alzheimerdemenz verändert das Leben, das des Kranken und das seines Umfeldes.
Auf fachlich fundierte und humorvolle Art bezieht «Rosa ist reif» Position.
Andere Sichtweisen und neue Lösungsansätze werden nicht nur diskutiert, sondern auch gleich auf der Bühne ausprobiert. Denn wer die Möglichkeit hat, herausfordernde Situationen auf der Bühne spielerisch anzugehen, kann sein Verhalten auch im wirklichen Leben bewusster steuern.
Die Produktion richtet sich an Institutionen, Ausbildungszentren, Unternehmen, Ausbildungsstätten sozialer und medizinischer Berufe, Angehörige Betroffener und die breite Öffentlichkeit.
(Quelle: www.knotenpunkt.ch)

Kontakt: Theater Knotenpunkt Zürich, Guido Capecchi,
Tel.: 0(41)41 870 3315,
info(at)knotenpunkt.ch, www.knotenpunkt.ch

Rosen für Herrn Grimm

Rosen für Herrn Grimm

Rosen für Herrn Grimm

Ein Theaterstück von und mit Katja Baumann

Im Mittelpunkt steht der demente Herr Wilhelm Grimm, der einsam und verwahrlost in seinem Haus wohnt. Er lebt in den Erinnerungen an seinen verstorbenen Bruder Jakob und an ihre wunderbaren Märchen. Die ambulante Haushaltshilfe Johanna Jöhri leistet voller Ungeduld Dienst bei ihm. Mit Unverständnis begegnet sie der grimmschen Vergesslichkeit. Eine witzige und skurrile Geschichte zweier Menschen, die auf ergreifende Weise zueinander finden.

Kontakt: www.nordart.ch

Vergiß` mein nicht

Vergiß` mein nicht

Vergiß mein nicht

Eine Produktion des Schlosstheater Moers

Das Stück ist ein theatrales Spiegelkabinett, überraschend, schräg, beängstigend, aber auch komisch und schrill, in dem die verschiedenen Aspekte einer dementiell veränderten Persönlichkeit zum Tragen kommen.
Manchmal in plötzlichen Brechungen, manchmal in schleichenden Übergängen nehmen die Figuren unterschiedliche Perspektiven ein, gehen sogar ineinander über, kümmern sich wenig um Chronologie, sondern springen immer wieder von der Vergangenheit zur Gegenwart und zurück.
So entstehen irritierende, absurd-komische Begegnungen eines Mannes mit Ärzten, Pflegern, anderen Angehörigen und nicht zuletzt mit der Frau, die wie seine Mutter aussieht, jedoch ein ganz anderer Mensch zu sein scheint. (Quelle: Schlosstheater Moers)

Kontakt: Schlosstheater Moers

Termine:

Wege mit Dir

Wege mit Dir

Ein Theaterstück von Daniel Call

Anna, eine Frau über 40, nach 20jähriger Ehe geschieden, trifft auf Kaspar, einen Mann über 40, nach 20jähriger Ehe geschieden. Eine Hassliebe auf den ersten Blick. Kaspar, der brillante Querkopf, der nur so sprüht von schlagfertigem Sarkasmus, versucht Anna, die Frau im roten Kleid, zu beeindrucken. Das geht zunächst daneben.

Aber irgendetwas fasziniert sie an ihm. Sie lässt sich von ihm umwerben, sucht nach Gemeinsamkeiten. Jede Gemeinsamkeit wird von den beiden ergriffen wie das Rettungsboot eines untergehenden Schiffes. Zwischen den beiden ungleichen Menschen entsteht eine intensive Liebesbeziehung. Anna gibt nach 12 Jahren endlich Kaspars Drängen nach und willigt in die Ehe ein.

Da ist bei Kaspar schon der beginnende Alzheimer diagnostiziert. Anna pflegt Kaspar, betrachtet ihn, wie er weniger und weniger wird, opfert sich auf und übernimmt seine Rolle. Als es schon beinahe zu spät ist, die Kinder (ihre Tochter, sein Sohn) ihre Isolation wie Grabwächter betreuen, findet Anna den Weg zurück ins Leben.

Wege mit Dir beschreibt die 20 Jahre währende, über den geistigen Verfall hinaus bestehende Liebe zweier Menschen, die sich begegnen, als sie bereits ein Alter haben, in dem sie einander nichts mehr beweisen müssen.

Das Stück ist eine in schlichtem Ton gehaltene, anrührende Tragikomödie, so heiter und so ernst, so witzig und so todtraurig wie das Leben selbst.
(Quelle: www.gallissas-verlag.de)

Termine:
Wiederaufführung laut Verlag im Frühjahr 2012