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Erfahrungsberichte und Tagebücher

Wenn Sie über eines der folgenden Bücher mehr wissen wollen, dann klicken Sie bitte die entsprechende Titelzeile an.

Abschied zu Lebzeiten (Tönnies, Inga)

Abschied zu Lebzeiten (Tönnies, Inga)

Fachbuch: Abschied zu Lebzeiten

Wie Angehörige mit Demenzkranken leben

Mit einem Geleitwort von Heike Lützau-Hohlbein
(1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Berlin)

Inga Tönnies hat in ihrem Anfang September 2004 erschienenen Buch Angehörige demenzkranker Menschen interviewt. Bei der Suche nach Unterstützung bei der Begleitung ihrer fast 84-jährigen demenzkranken Mutter hatte sie sich auch ein Buch gewünscht, "in dem benannt wird, was speziell den Leidensweg der Angehörigen Demenzkranker ausmacht".

Gern können Sie hier eine ausführlichere Rezension lesen!

Balance Buch + Medien, 1. Auflage 2007, 239 Seiten, € 14,90
ISBN-10: 386739007X, ISBN-13: 978-3867390071

Alzheimer - Der lange Weg des Abschiednehmens (van Deun, Uta)

Alzheimer - Der lange Weg des Abschiednehmens (van Deun, Uta)

Fachbuch: Alzheimer - Der lange Weg des Abschiednehmens

Tagebuch einer großen Liebe

In vielen kurzen Kapiteln und Gedichten schildert Uta van Deun tagebuchartig die Phasen der Alzheimererkrankung ihres Mannes Peter und wie sie ihm in unerschütterlicher Liebe 10 Jahre lang zur Seite gestanden hat.

Die ersten Ahnungen vom bevorstehenden Schicksal tauchen schon auf, während Peter sich um die eigene Alzheimer kranke Mutter kümmert. In einer Phase, in der die Krankheit sich nicht mehr verbergen lässt, wird an Peters Kindern deutlich, dass Blutsverwandtschaft keine Garantie für lebenslängliche Zuneigung ist. In der letzten Lebensphase bringt Uta van Deun den Ehemann in einem Schweizer Heim unter, wo sie ihn regelmäßig besucht.

Bis zum Ende ist er für sie derjenige Mensch, den sie wahrhaft liebt und der mit all seinen Einschränkungen so lange wie möglich am Leben bleiben soll. Auch über den Tod hinaus bleibt sie mit dem Ehemann verbunden.

Das Ehepaar van Deun verfügte über Bildung und über finanzielle Mittel, welche den Umgang mit der Krankheit sicher erleichterten. Doch unabhängig davon kann ihre Geschichte sicher vielen Menschen in vergleichbarer Situation als tröstliches und konstruktives Beispiel dienen.

(Dr. B. Bauer-Söllner, Redaktionsteam  Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg)

Herder Verlag, Freiburg 2006, 2. Auflage, 123 Seiten, € 8,90
ISBN-10: 3451057263, ISBN-13: 978-3451057267

Alzheimer - was tun? (Götte, Rose / Lackmann, Edith)

Alzheimer - was tun? (Götte, Rose / Lackmann, Edith)

Fachbuch: Alzheimer - was tun?

Eine Familie lernt, mit der Krankheit zu leben

Mit einem Vorwort von Greta Wehner und Illustrationen von Edith Lackmann.

Die wenig erfolgreiche Suche nach Ratschlägen für Betreuung und Pflege der erkrankten Mutter ließ die Autorin ein eigenes Konzept entwickeln, um der Pflegebedürftigen zu helfen. Dieser Erfahrungsbericht zeigt eindrucksvoll, wie es gelungen ist, Wege zu finden, der Kranken in ihrer zunehmenden Hilfsbedürftigkeit die Menschenwürde zu bewahren.

"Heilen, das wussten wir, ist nach dem heutigen Stand der Forschung nicht möglich. Aber helfen, lindern, beistehen, die Krankheit erträglich machen für sie und für uns – das musste doch zu machen sein!" Eine an Alzheimer erkrankte Mutter und die wenig erfolgreiche Suche nach Ratschlägen für Betreuung und Pflege – aus dieser Situation heraus entwickelte die Autorin ein eigenes Konzept für den Umgang mit Pflegebedürftigen mit dem Ziel, Unruhe, Angst und Depression der Kranken zu mildern und sie so weit wie möglich in das Familienleben zu integrieren.

(Beschreibung des Verlages)

Beltz Verlag 2000, 2. Auflage, 140 Seiten, € 11,00
ISBN-10: 3407228139, ISBN-13: 978-3407228130

Diagnose Alzheimer - Helmut Zacharias (Zacharias, Dr. Sylvia)

Diagnose Alzheimer - Helmut Zacharias (Zacharias, Dr. Sylvia)

Fachbuch: Diagnose Alzheimer - Helmut Zacharias

Sehr persönlicher Bericht der Tochter über die Alzheimer Erkrankung ihres Vaters, des berühmten und 2002 verstorbenen Geigers.

Herausgeber: Hirnliga e.V. 2000, 104 Seiten, € 10,00
ISBN-10: 3935389000,
ISBN-13: 978-3935389006

Die versunkene Welt der Lucie B. (Vilsen, Luc)

Die versunkene Welt der Lucie B. (Vilsen, Luc)

Fachbuch: Die versunkene Welt der Lucie B.

Das Leben mit meiner alzheimerkranken Frau

Eindringlicher Erfahrungsbericht des Autors über die letzten vier Lebensjahre seiner alzheimerkranken Frau.

Verlag Urachhaus 2000, 117 Seiten, € 12,90
ISBN-10: 3825172953,
ISBN-13: 978-3825172954

Ein Jahr wie tausend Tage (Degnaes, Berit)

Ein Jahr wie tausend Tage (Degnaes, Berit)

Fachbuch: Ein Jahr wie tausend Tage

Ein Leben mit Alzheimer

Die Geschichte eines jungen Alzheimer Kranken.

Mit einem Vorwort von Heike von Lützau-Hohlbein (1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Berlin)

Berit Degnaes erzählt die Geschichte ihres Lebensgefährten Richardt, der 52 Jahre alt ist, als bei ihm die Diagnose Alzheimer gestellt wird. Sie beschreibt ihr Leben vor der Krankheit, dann die Phase die bestimmt wird durch das "Gefühl, dass etwas nicht in Ordnung ist" und schließlich das Leben mit der Krankheit, bis ihr Mann mit 55 Jahren in einem Pflegeheim stirbt.

Richardt und seine Familie leben in Norwegen. Genau wie in Deutschland mangelt es dort an Einrichtungen, die auf so junge Alzheimer-Kranke eingestellt sind.

Gern können Sie hier eine Rezension lesen.

Walter Verlag, Düsseldorf 2006, 170 Seiten, € 14,90
ISBN-10: 3530422010, ISBN-13: 978-3530422016

Erinnerungen aus sieben Jahrzehnten (Bischoff, Heinz)

Erinnerungen aus sieben Jahrzehnten (Bischoff, Heinz)

Fachbuch: Erinnerungen aus 7 Jahrzehnten

Heinz Bischoff aus dem brandenburgischen Lübbenau, seit Jahren im Kontakt mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, hat seine Lebensgeschichte aufgeschrieben. Ein großer Teil ist dem Zusammenleben mit seiner an Alzheimer erkrankten, inzwischen verstorbenen Frau gewidmet.

Heinz Bischoff hat sich aus vielerlei Quellen über die Krankheit und Therapiemöglichkeiten informiert und ist dabei auch zu unkonventionellen Schlussfolgerungen gelangt. Er hat mit Ärzten diskutiert und versucht seiner Frau auch im Heim das zukommen zu lassen, was an medikamentöser Therapie, Ernährung und Zuwendung möglich ist. Dies war oft nur gegen Widerstand möglich, doch Heinz Bischoff ist stets beharrlich gewesen.

Zahlreiche Fotos aus dem Familienalbum machen den Text anschaulich.

Nora Verlagsgemeinschaft, Berlin 2002, 176 Seiten, 90 Abbildungen, € 14,50
ISBN-10: 3935445687, ISBN-13: 978-3935445689

Gute Nacht, Liebster (Hummel, Katrin)

Gute Nacht, Liebster (Hummel, Katrin)

Buch: Gute Nacht, Liebster

Demenz. Ein berührender Bericht über Liebe und Vergessen

Hilda und Hans sind seit dreißig Jahren verheiratet. Doch langsam beginnt Hans sich zu verändern. Zuerst wundert sich Hilda über ihn, findet sein Verhalten manchmal unverschämt. Als ein Neurologe ihn dann fragt: Wie heißen ihre Töchter?, weiß Hans die Antwort nicht. Die erschreckende Diagnose: Demenz. Schon bald kann er seiner Frau Hilda kein Partner mehr sein und wird zum Schwerstpflegefall. Obwohl die Belastung fast unmenschlich erscheint, entscheidet Hilda, dass sie sich zu Hause um ihren Mann kümmern wird.

In diesem sehr persönlichen Buch spricht sie über ihren Alltag, ihre Ängste und ihre intimsten Gedanken. Ihr Bericht ist ein bewegendes Plädoyer für die Liebe.

(Beschreibung von amazon.de)

Mehr Informationen zum Buch erhalten Sie hier.

Lübbe Verlag 2008, 2. Auflage, 288 Seiten, € 9,95
ISBN-10: 3404616464, ISBN-13: 978-3404616466   

Ich hörte dich so gerne lachen (Cooney, Eleanor)

Ich hörte dich so gerne lachen (Cooney, Eleanor)

Buch: Ich hörte Dich so gerne lachen

Als meine Mutter Alzheimer bekam

Die Amerikanerin Eleanor Cooney ist Autorin von vier Romanen und hat mit "Ich hörte dich so gerne lachen" einen Roman über die Zeit ihres Lebens geschrieben, in der sie ihre von der Alzheimer Krankheit betroffene Mutter betreut. 

Sie beschreibt – an manchen Stellen sehr ausführlich – den allmählichen Verfall ihrer Mutter, wie es ihr als Tochter damit ergangen ist, wie schwierig es war, einen guten Pflegeplatz für ihre Mutter zu bekommen und wie sich der Alltag und damit auch die Beziehung zu ihrer Mutter im Laufe der Krankheit gewandelt haben.

Gern können Sie hier eine ausführlichere Rezension lesen!

Knaur Verlag 2005, 406 Seiten, € 8,95
ISBN-10: 3426629585, ISBN-13: 978-3426629581

Ich spreche für mich selbst (Hrsg. Demenz Support Stuttgart)

Ich spreche für mich selbst (Hrsg. Demenz Support Stuttgart)

Buch: Ich spreche für mich selbst

Menschen mit Demenz melden sich zu Wort

Menschen mit Demenz sind nach landläufiger Vorstellung alt, pflegebedürftig und hilflos. Das ist ein völlig schiefes Bild. Es wird viel über Menschen mit Demenz gesprochen, aber wenig mit ihnen. Auch und gerade, wenn es um die Frage geht, wie sie unterstützt werden können. Das ist ein gesellschaftliches Armutszeugnis.

In diesem Buch ergreifen Menschen mit Demenz das Wort. Sie artikulieren Wünsche und Forderungen, an das unmittelbare soziale Umfeld und an die Gesellschaft. Auch Stimmen aus Ländern, in denen bereits eine organisierte Selbstvertretung von Menschen mit Demenz existiert, wurden in den Band aufgenommen.

Ein inspirierendes und aufrüttelndes Buch Es wird seinen Beitrag leisten, dass zukünftig mehr Menschen mit Demenz mitreden, wenn es um ihre Belange geht.

(Beschreibung vom Herausgeber)

Gern können Sie hier das Bestellformular herunterladen!

Mabuse-Verlag 2010, Auflage 1, 162 Seiten, € 16,90
ISBN-10: 3940529540, ISBN-13: 978-3940529541 

Ich wollte für sie sorgen (Klott, Stefanie)

Ich wollte für sie sorgen (Klott, Stefanie)

Buch: Ich wollte für sie sorgen

Die Situation pflegender Söhne: Motivation, Herausforderungen und Bedürfnisse

In Wissenschaft, Lehre und Praxis besteht gemeinhin die Überzeugung, dass Pflege eine Angelegenheit der Frauen sei. Männer bzw. Söhne, die pflegen, leisteten keine "wirkliche" Pflege, seien weniger belastet und erhielten viel Unterstützung. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen: Söhne pflegen vielschichtiger un anders, als in der Forschungsliteratur generell angenommen wird. Sie sind trotz Unterstützung zum Teil hoch belastet. Dennoch betrachten viele die Zeit der Pflege auch als Gewinn. Die Autorin zeigt blinde Flecken der Forschung auf und weist Studierende, Lehrende und PraktikerInnen aus Sozialarbeit und Pflege auf eine marginalisierte und doch wachsende, heterogene Zielgruppe mit ganz eigenen Bedürfnissen hin.

(Beschreibung vom Herausgeber)

Mabuse Verlag 2010, 271 Seiten, € 29,90, ISBN 978-3-940529-57-2

Keiner ist allein (Flemming, Daniela)

Keiner ist allein (Flemming, Daniela)

Buch: Keiner ist allein

Demenz und Alzheimer: Tipps und Hilfen für Angehörige

Dies ist ein Buch von pflegenden Angehörigen für pflegende Angehörige demenzerkrankter Menschen. Ein Buch derer, die am besten wissen, was es bedeutet, mit einem demenzerkrankten Familienmitglied zu leben.

Pflegende Angehörige von an Demenz und Alzheimer Erkrankten sind die wahren Experten. Denn während der Demenzkranke allmählich in seine eigene Welt abgleitet, müssen sie mit den Anforderungen der Wirklichkeit fertig werden und versuchen, sowohl die Welt des Erkrankten als auch ihre eigene so angenehm wie möglich zu gestalten. Die Autorin des Buches greift dabei sämtliche Gesichtspunkte auf, die Angehörige von Demenzkranken im Verlauf der Krankheit wissen müssen: Diagnose einer "Memory-Klinik", bezahlte Hilfen des Pflegeversicherungsgesetzes, Selbsthilfegruppen, betreuter Urlaub für Demenzerkrankte, Unterbringung in einer WG, Pflege zu Hause und lebensverlängernde Maßnahmen. Ein Buch, das Betroffenen wirkliche Hilfe bietet.

(Beschreibung von amazon.de)

Gern können Sie hier eine ausführlichere Rezension lesen!

Beltz Verlag 2006, € 14,90
ISBN 13: 978-3-407-22895-6, ISBN 10: 3-407-22895-3

Leben mit Alzheimer (Hilser, Johannes)

Leben mit Alzheimer (Hilser, Johannes)

Buch: Leben mit Alzheimer

Leben mit Alzheimer

In unserer heutigen „perfekten“ Gesellschaft passt das Thema Pflege so überhaupt nicht hinein. Reich, jung, erfolgreich und gesund,das sind die Trendsetter heute. Umso wichtiger ist es, diesem leuchtenden Glanz die wahre Realität zu zeigen: Eben nicht jeder Mensch erreicht dieses Idealbild. Die meisten Menschen sind weit davon entfernt vom millionenschweren Bankkonto. Nur wenige Menschen schaffen den großen Erfolg. Aus jungen werden alte Menschen. Spass und Party ist in. „Pflege? Nein Danke oder das schaff’ ich nicht.“ Dieses Buch greift in einzigartiger Deutlichkeit diese Pflege auf, beschreibt ungeschminkt in reinster Form die Höhen und Tiefen, die jeder dabei erlebt. Es zeigt auch die Grenzen auf, an die jeder stößt. Die Pflege enthält andererseits aber auch Erlebnisse und Erfahrungen, Eindrücke und Glücksgefühle, die mit Geld oder Ansehen niemals aufzuwiegen sind. Der Pflegende kann fast eine Art von Glückseligkeit erfahren, die sein ganzes Leben prägt und zum Positiven verändert. In dieser Welt der Pflege, wo man sehr schnell an Grenzen stößt, in denen Erfolg und Misserfolg hauchdünn zusammen liegen, lernen Sie den Wert Ihres eigenen Lebens zu schätzen und erleben die Realität in einem neuen Licht. Gehen Sie zusammen mit mir diesen Weg. Haben Sie keine Angst. Nach sechsjähriger Pflegetätigkeit weiß ich, wovon ich spreche. Kommen Sie mit und erleben Sie die Dimension PFLEGE, als eine positive Erfahrung. Ich nehme Sie an die Hand und führe Sie durch sämtliche Höhen und Tiefen. Am Ende werden Sie erkennen, dass die Pflege eines Angehörigen durchaus machbar und lohnend ist.

(Beschreibung vom Herausgeber)

Edition nove 2008, 172 Seiten, € 18,90, ISBN: 978-3-85251-481-9
 

Mein Partner ist mir entrückt, mein Partner ist ver...rückt (Bäsch, Elisabeth)

Mein Partner ist mir entrückt, mein Partner ist ver...rückt (Bäsch, Elisabeth)

Buch: Mein Partner ist mir entrückt, mein Partner ist ver...rückt

Von der Schwierigkeit, die Einsamkeit in einer Paarbeziehung auszuhalten, in der ein Partner eine Demenz entwickelt hat 

Elisabeth Bäsch kennt die Gefühle von Ehepartnern Demenzkranker aus langjähriger beruflicher Erfahrung. Indem sie Betroffene mit der Schilderung typischer Szenen zu Wort kommen lässt, erfahren Schicksalsgenossen, dass sie mit ihren Problemen, ihren Gefühlen und Konflikten nicht allein sind.

Mit zahlreichen Zitaten sowie mit eigenen Thesen will sie zum Nachdenken anregen und Lebenshilfe bieten. Hilfemöglichkeiten für die Demenzkranken und deren Ehepartner werden aufgezählt und angeraten, diese auch in Anspruch zu nehmen. Einige Arbeitsblätter unterstützen dabei, die eigene Situation und die Beziehung zum Kranken zu reflektieren.

(Dr. Brigitte Bauer-Söllner, Redaktionsteam Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg)

Band 17 der Bonner Schriftenreihe gegen Gewalt im Alter
(mehr über die Initiative "Handeln statt Misshandeln" erfahren Sie hier).

Mabuse Verlag 2010, 1. Auflage, 102 Seiten, € 19,90
ISBN-10: 3940529532, ISBN-13: 978-3940529534

Meine Frau hat Alzheimer (Heinrich, Peter K.)

Meine Frau hat Alzheimer (Heinrich, Peter K.)

Buch: Meine Frau hat Alzheimer

Vom Umgang mit der heimtückischen Krankheit

Sehr direkt und in Tagebuchform lässt der Autor seine Leser mitverfolgen, wie die Krankheit seiner Frau voranschreitet, wie sich auch für ihn erst langsam erschließt, was die Diagnose Alzheimer bedeutet.

Frieling & Huffmann GmbH, Berlin 2003, 352 Seiten, € 14,90
ISBN-10: 382801920X, ISBN-13: 978-3828019201

Mit einer Alzheimer-Kranken leben (Funke, Alex)

Mit einer Alzheimer-Kranken leben (Funke, Alex)

Buch: Mit einer Alzheimer - Kranken leben

Ein Erfahrungsbericht

Behutsam und bewegend berichtet der Autor vom gemeinsamen Leben mit seiner an Alzheimer erkrankten Frau. Er zeichnet den Verlauf ihrer Krankheit von den ersten Anzeichen über die großen Veränderungen, die sie mit sich führt, bis zu ihrem Ende nach. Unter der zerstörerischen Macht der Alzheimer-Demenz wird ein Familienalltag voll Zärtlichkeit, Zuwendung und Würde sichtbar.

(Beschreibung aus www.lutherverlag.de)

Luther-Verlag, 92 Seiten, € 10,90
ISBN: 978-3-7858-0400-1

Sind Sie meine Tochter? (Zander-Schneider, Gabriela)

Sind Sie meine Tochter? (Zander-Schneider, Gabriela)

Buch: Sind Sie meine Tochter?

Leben mit meiner alzheimerkranken Mutter

Gabriela Zander-Schneider erzählt in diesem Buch sehr offen von ihrer Mutter, die an Alzheimer erkrankt ist, von den ersten Anzeichen der Krankheit bis hin zu den Besuchen im Pflegeheim. Ein langer und beschwerlicher Weg, den Gabriela Zander-Schneider mit ihrer Mutter geht und von dem sie ihre Eindrücke sehr lebensnah wiedergibt: Vom Beginn der Krankheit, den man als Angehöriger selten in seiner vollen Tragweite wahrnimmt, von den Veränderungen ihrer Mutter, vom Aufgeben ihres eigenen Berufs, um mehr Zeit für ihre Mutter zu haben, vom "Entmündigen" ihrer Mutter, bis hin zu der nicht zu beantwortenden Frage, warum ihre Mutter diese Krankheit bekam. 

Gern können Sie hier eine ausführlichere Rezension lesen!

Rowohlt 2006, 224 Seiten, € 8,90
ISBN-10: 3499621894, ISBN-13: 978-3499621895

...und langsam wird es dunkel (Fix, Helga)

...und langsam wird es dunkel (Fix, Helga)

Buch: ...und langsam wird es dunkel

Alzheimer - Tagebuch einer Krankheit

Helga Maria Fix aus der Nähe von Pforzheim hat über lange Jahre zunächst ihre Alzheimer kranke Mutter und später auch parallel ihre ebenfalls demente Tante bis zu deren Tod zuhause betreut und gepflegt. Sie hat ihre Gedanken, Gefühle und Erfahrungen in einem sehr beeindruckenden Tagebuch von Beginn an niedergeschrieben.

Dem Buch vorangestellt ist ein Grußwort von Sylvia Kern, Geschäftsführerin der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg und ein Geleitwort von Professor Dr. Konrad Beyreuther, Professor am Zentrum f. Molekulare Biologie Uni Heidelberg und Staatsrat für Lebens- und Gesundheitsschutz der Landesregierung

Gern können Sie hier auch eine ausführlichere Rezension lesen!

Fouqué Literaturverlag, Frankfurt 2008, 1. Auflage, 172 Seiten, € 12,90
ISBN-10: 3837203514, ISBN-13: 978-3837203516

Unvollständige Erinnerungen (Jens, Inge)

Unvollständige Erinnerungen (Jens, Inge)

Buch: Unvollständige Erinnerungen

Ein couragiertes Leben, eine ungewöhn­liche Frau – Inge Jens erzählt ihre eigene Geschichte.

Aus dem Inhalt:

Kindheit und Jugend

Lehrjahre

Tübingen und ein Hausgenosse aus Hamburg

Beruf: Editorin

Lebensdinge

Neue Horizonte

Alma mater Tubingensis

Widerstand und Widerstehen

Jenseits der Mauer

Berlin und die Wende

Noch einmal Katharina Pringsheim

In guten und in schlechten Tagen

 

(Beschreibung vom Herausgeber)

Rowohlt Verlag 2009, 320 Seiten, € 9,95, ISBN: 978-3-499-62610-4

Wie ausgewechselt (Assauer, Rudi / Strasser, Patrick)

Wie ausgewechselt (Assauer, Rudi / Strasser, Patrick)

Buch: Wie ausgewechselt

Rudi Assauer hat den Fußball in Deutschland über fünf Jahrzehnte geprägt wie kaum ein anderer – als Spieler, Aushilfstrainer, Manager und Arena-Bauherr.

Im Saarland geboren, aufgewachsen im Ruhrpott, wurde er in der Bundeswehr-Auswahl entdeckt. Assauer war jüngstes Mitglied der ersten deutschen Mannschaft, die einen Europapokal gewann — Borussia Dortmund, 1966. Auf sechs Jahre BVB folgten sechs Jahre Werder Bremen. Dort wurde er 1976 nach dem Ende seiner aktiven Karriere über Nacht zum jüngsten Manager im Profigeschäft. 1981 erfolgte der abrupte Wechsel zum FC Schalke 04, bei dem er zwar zunächst nur fünf Jahre blieb, doch 1993 kehrte er zu Schalke zurück. Mit Assauer erlebten die Königsblauen die erfolgreichste Zeit seit den 1930er-Jahren, gewannen 1997 den UEFA-Cup und errangen zweimal den Pokalsieg, 2001 und 2002. Das tragischste Erlebnis des Vereins fiel aber ebenfalls in diese Ära: die »Meisterschaft der Herzen« 2001, als eine Minute zum Meistertitel fehlte.

Sein Lebenswerk hat Rudi Assauer jedoch vollendet: Die Arena »AufSchalke« in Gelsenkirchen, das modernste Mehrzweckstadion Europas, wird immer mit seinem Namen verbunden sein.

Nach seinem Ausstieg bei Schalke tourte Rudi Assauer zunächst noch mit Fußballkommentator Werner Hansch auf Veranstaltungsreise durch Deutschland. Doch es häuften sich Blackouts, und 2010 brachte eine ärztliche Untersuchung Klarheit: Rudi Assauer ist an Alzheimer erkrankt.

Diese Autobiografie skizziert Rudi Assauers Lebensweg bis an die Spitze des deutschen Profifußballs. Sie erzählt von der Liebe und Leidenschaft für den Fußball und berichtet vom Schicksal, mit einer Krankheit leben zu müssen, die langsam jede Erinnerung auslöscht.

Ein einzigartiges Buch über und gegen das Vergessen.

(Beschreibung vom Herausgeber)

Eine Rezension zu diesem Buch finden Sie hier.

Riva Verlag 2012, 256 Seiten, € 19,99, ISBN 978-3-86883-197-9

Wohin mit Vater? (Anonymus)

Wohin mit Vater? (Anonymus)

Wohin mit Vater?

Ein Sohn verzweifeln am Pflegesystem

Dieser Tag wird kommen. Für beinahe jede und jeden. Der Tag, an dem die alten Eltern nicht mehr können, krank werden, Pflegefälle sind. Alle Töchter und Söhne wissen, dass es irgendwann so weit sein wird, aber kaum jemand bereitet sich darauf vor. Und mit dem Tag X kommen Hilflosigkeit, Ohnmacht, Selbstvorwürfe: Was tun mit dem Vater, was tun mit der Mutter?
Ein Pflegeheim will man den Eltern ersparen, häusliche Pflege ist unbezahlbar – aber den Beruf und das eigene Leben aufgeben, um die Pflege selbst zu übernehmen?

In eindrucksvoller Offenheit erzählt der Autor das Drama einer Familie und berichtet, mit welchen grundlegenden Fragen er sich plötzlich konfrontiert sah. Er schildert packend die Gewissenskonflikte und auch die bürokratischen Schwierigkeiten seiner Situation. Und er schlägt Alarm angesichts der Untätigkeit, mit der Gesellschaft und Politik vor einer der großen sozialen Fragen unserer Zeit stehen.

Über Anonymus
Der Autor ist seit 30 Jahren Journalist und arbeitete bei verschiedenen deutschen Zeitungen. Die Lösung, die er für die Pflege seines Vaters fand, ist offiziell illegal. Um sie nicht zu gefährden, muss er anonym bleiben.

(Beschreibung aus www.fischerverlage.de)

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2007, 190 Seiten, € 8,95
ISBN: 978-3-596-17530-7