"Frisch serviert..."


Singen kennt kein Alter!

Noten ©dancwart (piqs.de)

Mehr über diese Initiative zur Förderung des Singens mit älteren Menschen finden Sie hier.


Unser "Frisch serviert..." - Archiv finden Sie hier.

Aktuelle Medientipps


Piktogramm Computer (Quelle: www.sclera.be)

Aktuelles und Interessantes zum Thema Demenz in Fernsehen, Internet und Radio finden Sie hier.

Ja, ich möchte helfen


Alzheimer Stiftung Baden-Württemberg


Möchten Sie nachhaltig Gutes tun für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen? Dann unterstützen Sie bitte die Alzheimer Stiftung Baden-Württemberg!
Nähere Informationen finden Sie hier.

Suche

Unser aktuelles Angebot

alzheimer aktuell


Cover Magazin alzheimer aktuell

Unser Magazin finden Sie hier!

Newsletter


Aktuelle Informationen aus erster Hand!
Mehr erfahren Sie hier.

Unsere Fortbildungen...


für Betreuungsgruppen und Häusliche Betreuungsdienste

Dokumentarfilme

Auf dieser Seite finden Sie Dokumentarfilme, die das Leben und den Alltag einzelner oder mehrerer Menschen mit Demenz zeigen.

Ilse, wo bist Du?

Ilse, wo bist Du?

Film: Ilse, wo bist Du?

Unsere Mutter hat Alzheimer

Die österreichische Filmemacherin Ulrike Halmschlager hat die letzten fünf Lebensjahre ihrer an Alzheimer Demenz erkrankten Mutter Ilse mit der Kamera begleitet. Entstanden ist dabei ein eindrucksvoller und bewegender 45-minütiger Dokumentarfilm, liebevoll und schonungslos, fröhlich und beklemmend zugleich.

Du stürzt und es passiert Dir nichts, Du läufst weg und wirst gefunden, Du isst nicht und verhungerst nicht, Du besitzt so viel Energie!

Ilse Halmschlager, Jahrgang 1928, verheiratet, Mutter zweier Töchter. Sie liebt die Oper und Gedichte von Rilke, mit ihrem Mann reist sie gerne, bleibt bei all dem bodenständig und naturverbunden. Sie pflegt ihren Garten und den elterlichen Weinberg, legendär sind ihre Obstkuchen.

Nach dem Tod ihres Mannes werden erste Veränderungen bemerkbar, die Erkrankung sichtbarer, ein selbständiges Leben immer weniger möglich.

Mit Hilfe von Betreuerinnen, die bei Ilse Halmschlager einziehen, ermöglichen es die Töchter, dass die Mutter in ihrer vertrauten Umgebung bis zu ihrem Tod 2007 wohnen bleiben kann.

Alles dreht sich nur mehr um Dich, Du gibst das Tempo vor, Du bestimmst alles– auch uns. Du ziehst Dich zurück, Du gehst in Deine Welt.

Anhand von in den Film eingestreuten Sequenzen mit Familienfotos und alten Super-8-Filmen zeichnet die Filmemacherin das Leben ihrer Mutter nach und zeigt in sehr persönlichen Bildern und Texten das Fortschreiten der Demenz bis hin zum Tod. Eindrücklich wird dem Zuschauer so vor Augen geführt, dass ein Mensch mit Alzheimer eben nicht nur auf seine Erkrankung reduziert ist, sondern jeder Betroffene eine Persönlichkeit ist, mit lebenslangen und individuellen Vorlieben und Abneigungen, traurigen und glücklichen Erlebnissen, Bedürfnissen und Gefühlen.

Ulrike Halmschlager ist mit dem Portrait ihrer ausdrucksstarken und auch in der Krankheit lange lebensbejahenden Mutter ein beeindruckender Film gelungen.

Deine Augen treffen meine, ganz kurz und ich erlebe einen Moment der tiefen Freude, Du nimmst mich wahr, ich existiere einen kleinen Moment für Dich.

Du lächelst.
Wie tief geht Dein Lächeln?
Du machst mich traurig, nervös, aggressiv.
Du machst mich fertig.
Du ruinierst mich, ich hasse Dich.

Ich liebe Dich.

Sie können hier Ausschnitte des Films anschauen, finden weitere Informationen und können den Film für 24.- € erwerben.

(Rezension: Oliver König, Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg)

Kalp unutmaz - Das Herz vergisst nicht

Kalp unutmaz - Das Herz vergisst nicht

Film: Kalp unutmaz – Das Herz vergisst nicht

Ein Dokumentarfilm über das Leben mit Demenz in türkischstämmigen Familien

Inhalt
Der Film dokumentiert den Pflegealltag in zwei türkischen, in Deutschland lebenden Familien, die ihre an Alzheimer erkrankte Mutter bzw. Großmutter begleiten und pflegen. Eine der beiden Frauen befindet sich erst im Anfangsstadium der Krankheit, die andere ist bereits in hohem Maße pflegebedürftig.
In ruhigen, langen Einstellungen begleitet die Kamera den Pflegealltag in beiden Familien, zeigt aber auch in Nahaufnahmen berührende Momente der Nähe und Zugewandtheit. Gespräche mit den Töchtern und Enkelinnen gewähren einen Einblick in deren Gedanken und Gefühle und in ihre Kraftquellen.

Unser Kommentar
Erst langsam wird öffentlich wahrgenommen, dass auch Familien mit Migrationshintergrund mit der Diagnose Alzheimer konfrontiert sind. Wie erleben sie diese Situation, wie meistern die Familien den Pflegealltag? Der Film zeigt, welche Hürde es für die pflegenden Frauen bedeutet, mit nur geringen Deutschkenntnissen Informationen und vor allem finanzielle Unterstützung zu erhalten, die nicht angeboten wird, sondern beantragt werden muss. Der Film vermeidet die Verallgemeinerung, spricht aber auch ein besonderes Problem offen an: Die türkischen Männer haben sich – zumindest in den für den Film ausgesuchten Familien – aus der Verantwortung zurückgezogen und bringen kein Verständnis für diese Krankheit auf, die ihre Frauen so sehr verändert. Die Belastung bleibt bei den Töchtern und Enkeltöchtern. Der Film zeigt Probleme wie Aggression und Überlastung, aber auch ungewöhnlich unbefangene, körperliche Nähe und Zuwendung. Und es beeindruckt sehr, wie selbstverständlich die Frauen ihre belastende Aufgabe annehmen und erfüllen.

Der Film wurde in der jeweiligen Originalsprache gedreht und untertitelt. Er eignet sich gut als Einstieg, um mit pflegenden türkischen Frauen über ihre Situation – auch über ihre Ängste und Belastungen – ins Gespräch zu kommen.

Medienprojekt Wuppertal e.V. 2011, 56 Min. (+ Bonusmaterial 43 Min.), Bezug: www.medienprojekt-wuppertal.de/3_58.php

Wege zum Leben

Wege zum Leben

  • DVD: Wege zum Leben

Menschen mit Demenz melden sich zu Wort

DVD, 15/300 min.

In einigen Ländern haben Menschen mit einer Demenz damit begonnen, sich zu Wort zu melden. Sie haben sich organisiert, vertreten öffentlich ihre Interessen und werden bei Gesetzes- und anderen sie unmittelbar betreffenden Vorhaben gehört. Demenz Support Stuttgart und die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg haben diese Zeichen aufgegriffen und im Januar 2010 die internationale Veranstaltung "Stimmig! Menschen mit Demenz bringen sich ein" ausgerichtet. Dort sprachen Betroffene über ihre Situation, ihre Erfahrungen und das gesprochen, was sie von der Gesellschaft brauchen und erwarten.

Eine Filmklasse der Lazi-Akademie in Stuttgart hat zusammen mit dem Akademieleiter Ingo Lazi das Geschehen der beiden Konferenztage mit der Kamera begleitet. Hieraus entstand die Reflexion "Wege zum Leben".

Demenz Support Stuttgart 2010/11, Wege zum Leben – Veranstaltung Stimmig

Basis-Edition, 15 min, 4,90 €
Premium-Edition mit umfangreichem Bonusmaterial, 300 min, 12,90 €

Die DVD's können hier bestellt werden.

Zurück zu einem unbekannten Anfang

Zurück zu einem unbekannten Anfang

Film: Zurück zu einem unbekannten Anfang

Zurück zu einem unbekannten Anfang an der Seite von fünf Alzheimerkranken und ihren pflegenden Angehörigen.

Von der Großfamilie bis zum allein lebenden Ehepaar werden in diesem Film die alltäglichen Probleme, die emotionalen Herausforderungen, die körperlichen Leistungen und die  Momente von Glück im Zusammenleben mit jenen Menschen porträtiert, deren Lebensrealität in andere,  durchwegs  unbekannte Bewusstseinsebenen eintaucht.

Neben dem 100-minütigen Dokumentarfilm enthält die Box eine weitere, 67-minütige DVD mit dem Titel "Leben mit Alzheimerkranken". Sie enthält Informationen zu Demenzen und zum Umgang mit Erkrankten. Beide wurden 2007 vom Österreichischen Institut für Validation herausgebracht.

Die DVD-Box kann hier bestellt werden.