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Wohngemeinschaften, in denen eine kleine Gruppe demenziell erkrankter Menschen, betreut von ambulanten Pflegediensten, zusammenleben, sind eine interessante Wohnform jenseits der traditionellen Heime, mit der es bereits gesicherte Erfahrungen gibt.
In der Broschüre werden verschiedene Typen dieser Wohnform, Fragen der Organisation, des Personaleinsatzes, der Kosten usw. dargelegt.
Herausgeber:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
11018 Berlin
2004, 48 Seiten, kostenlos
Bezugsstelle:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
53107 Bonn
E-Mail: broschuerenstelle(at)bmfsfj.bund.de
Internet: www.bmfsfj.de
Die Broschüre steht auf den Seiten des Ministeriums zum Download bereit.

Das Pflegeheim Haus Schwansen in Schleswig-Holstein hat den Ruf einer vorbildlich geführten Institution für Menschen mit Demenz. Die Begleitforschung im Projekt "TransAltern" untersuchte dieses Modellhaus im Forschungsstil der Grounded Theory. Außerdem wurden die Möglichkeiten des Transfers vorbildlicher Praxis auf zwei andere Heime mit wissenschaftlichen Methoden begleitet und ausgewertet. Die Ergebnisse lassen einen Zusammenhang von der komplexen Versorgungs- mit einer institutionalisierten Lernkultur im Modellheim sichtbar werden. Versorgungs- und Lernkultur konnten nicht einfach übertragen werden, haben aber positiven Einfluss auf die Arbeit der Transferheime genommen.
(Beschreibung vom Herausgeber)
Mabuse Verlag 2011, 262 Seiten, € 29,90, ISBN 978-3-940529-63-3

In den letzten Jahren ist in vielen Altenhilfeeinrichtungen das Bestreben gewachsen, konkrete Schritte zu unternehmen, um die Lebensqualität von Menschen mit Demenz zu verbessern. Auch wenn es hierfür kein Patentrezept gibt, stellen Demenzwohngruppen als besondere Lebens- und Betreuungsform einen vielversprechenden Lösungsweg dar. Ob dieser für die jeweilige Einrichtung passend ist, ob die eigene Situation gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung bietet, muss für den Einzelfall genau erwogen werden.
Der Praxisleitfaden hilft Einrichtungen dabei zu prüfen, ob eine milieutherapeutische Wohngruppe ein mit ihren Voraussetzungen vereinbarer Lösungsansatz ist. Er bietet konkrete Hinweise und Handlungsempfehlungen, um den Prozess hin zu einer qualitätsvollen Betreuung von Menschen einleiten, erfolgreich durchführen und nachhaltig stabilisieren zu können. Einrichtungen erhalten konkrete, auf die jeweilige Situation anpassbare Hilfestellungen für die Umsetzung ihres Vorhabens.
Unabdingbare Voraussetzung des hier ausgewiesenen Weges zu einer neuen Pflegekultur ist eine besondere Qualifikation der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb bietet das Buch Weiterbildern eine ausgearbeitete Grundlage für die Durchführung einer auf diesen Zweck abgestimmten "Begleitenden Qualifizierung". Das Buch wird durch eine CD-ROM mit den erforderlichen Arbeitsmaterialien ergänzt.
Demenz Support Stuttgart gGmbH 2005, 1. Auflage, 280 Seiten, € 34,50
ISBN-10: 3937605029, ISBN-13: 978-3937605029

Es ist erwiesen, dass Aktivitäten im Garten und Gartenbeobachtung bei Menschen mit Demenz Stress reduziert und dass sie sich bei Zugang zu einem ansprechenden Außenbereich sozialer verhalten.
Den Verfasserinnen zufolge ist die stärkere Verwundbarkeit dieser Personengruppe auch eine Chance, über Umweltgestaltung deutliche therapeutische Wirkungen zu erzielen.
Mabuse-Verlag 2007, 91 Seiten, € 17,50
ISBN-10: 3938304855, ISBN-13: 978-3938304853

Am Beispiel ausgewählter Pflegeeinrichtungen aus Deutschland, der Schweiz, Dänemark und Finnland zeigen die Autorinnen dieser Publikation differenziert und detailreich, wie neue Wohn- und Betreuungskonzepte für Menschen mit Demenz baulich umgesetzt wurden, welche Grundrisstypologien sich bewährt haben und und wie Innenraumgestaltung therapeutisch wirksam werden kann. Besonders wertvoll ist dabei die Dokumentation von positiven und negativen Nutzungserfahrungen, aus denen Empfehlungen für die Bauplanung abgeleitet werden können.
Mabuse Verlag 2008, 281 Seiten, € 36,-, ISBN 978-3-938304-93-8

Dokumentation des 5. Jahrestreffens der "North Sea Dementia Research Group", einem Treffen von Experten aus dem Bereich Demenzen, 2004 in Stuttgart.
Der in englisch und deutscher Sprache verfasste Band ist für Theoretiker und Praktiker, die über den neuesten Stand der Diskussion zur Realisierung von Lebensqualität professionell betreuter Demenzkranker Bescheid wissen wollen.
Gern können Sie hier eine ausführlichere Rezension lesen.
Mabuse-Verlag 2005, € 29,50
ISBN-10: 3938304871, ISBN-13: 978-3938304877

Alten Menschen, die psychisch erkrankt sind oder an Demenz leiden, durch bedarfsgerechte Hilfen ein Leben dort zu ermöglichen, wo sie leben möchten, ist das zentrale Anliegen des von der Aktion Psychisch Kranke durchgeführten und vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projektes "Psychisch kranke alte und demente Menschen": In der eigenen Wohnung, in selbst gewählter Wohn- oder Hausgemeinschaft oder in jeder anderen Wohnform. Entsprechend stehen folgende Kernforderungen im Vordergrund:
Die Umsetzung dieser Forderungen bedeutet einen grundlegenden Paradigmenwechsel in der Haltung gegenüber den Bedürfnissen psychisch kranker und dementer Menschen:
Statt der stationären Versorgung in Heimen die Förderung und Weiterentwicklung individueller Hilfeangebote, die ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung erst ermöglichen. Wie das konkret erreicht werden kann, wird ausführlich in Handlungsempfehlungen und Praxisbeispielen unter gesellschaftlichen, politischen, rechtlichen und finanziellen Aspekten erläutert.
Zur Diskussion der politischen, ethischen und fachliche Perspektiven laden zum Abschluss des Bandes Ulla Schmidt, Ulf Fink, Klaus Dörner, Jürgen Gohde, Rolf D. Hirsch, Klaus Nißle, Wilhelm Stuhlmann, Anna Cibis, Tobias Luck und Steffi G. Riedel-Heller ein.
Psychiatrie-Verlag, Auflage 1 (August 2009), 248 Seiten, 29,95 €, ISBN-10: 3884144901, ISBN-13: 978-3884144909

Praktischer Ratgeber zweier Augsburger Gerontologen
Verlag für Gerontologie A. Möckl, 2005, 158 Seiten, € 25,80
ISBN-10: 3928331957, ISBN-13: 978-3928331951

Mehr als eine Million Menschen in Deutschland leiden unter einer Form von Demenz. Laut Bundesministerium für Bildung und Forschung liegt die Zahl der Neuerkrankungen bei 120 000 pro Jahr und nimmt jedes Jahr um weitere 20 000 Menschen zu. Diese Zahlen verdeutlichen, dass sich durch den demografischen Wandel eine Randgruppe der Gesellschaft vervielfachen wird, die intensiver Betreuung bedarf. Das bedeutet nicht nur die Bereitstellung personeller Ressourcen, sondern auch materieller Bedingungen für eine Umgebung, die den Betroffenen einen würdigen Lebensabend ermöglicht.
Wir müssen für diese immer größer werdende Zahl der demenzkranken Menschen neue Kommunikationswege finden, um solange wie möglich ihre Selbstständigkeit im Alltag zu erhalten und Hilfen für die Orientierung in Zeit und Raum anzubieten. In diesem Buch werden Grundkenntnisse über die Veränderungen des Auges im Alter, über die Funktionsweise des Gehirns und über die neuere Gedächtnisforschung vermittelt, soweit sie für das Verständnis einer beeinträchtigten visuellen Wahrnehmung wichtig sind. Neben Exkursen in die Semiotik und die Bildwissenschaft werden gestalterische Lösungsansätze im Umgang mit Farbe, Schrift, Bild und Grafik angeboten.
Ob Heimleitungen oder Bauträger, professionell Pflegende oder Angehörige – dieses Buch richtet sich an alle, die das Umfeld von Senioren und Demenzkranken gestalten oder nach alternativen Kommunikationswegen suchen.
(Beschreibung vom Herausgeber)
Hans Huber Verlag 2009, 108 Seiten, € 29,95, ISBN 978-3-456-84768-9