881 Beratungen mit rund 19.250 Gesprächsminuten Unser Beratungstelefon war auch 2018 sehr gefragt

Informationen aus der Geschäftsstelle
  • 70% der Anrufenden waren Angehörige, 4% Betroffene und Menschen, die Sorge hatten, selbst betroffen zu sein und sich erkundigen wollten, wo sie sich testen lassen und gegebenenfalls auch eine Diagnostik erhalten können.
  • Die meisten Betroffenen in den Beratungsfällen waren hochaltrig, aber regelmäßig erreichen uns auch Beratungsanfragen, in denen die Betroffenen jung erkranken. In 61 Beratungsfällen waren die Menschen mit Demenz zwischen 42 und 64 Jahre alt.
  • Die häufigsten Beratungsthemen waren neben den Informationen zur Erkrankung vor allem die Suche nach Entlastungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel nach häuslicher stundenweiser Betreuung und geeigneten Gruppen für Menschen mit Demenz. Die Suche nach Austauschmöglichkeiten in einer Angehörigengruppe sowie Möglichkeiten zur Beschäftigung und Aktivierung waren ebenfalls in rund 130 Beratungen Thema.
  • Platz drei belegen die Themen zum Umgang mit schwierigen Verhaltensweisen sowie die rechtlichen und finanziellen Fragestellungen. Vor allem die Verweigerung von Hilfen, das Verleugnen der Krankheit sowie Unruhe, Hinlaufen und aufbrausendes abwehrendes Verhalten erschweren Angehörigen die Bewältigung des Alltages. In 150 Beratungen waren die verschiedenen Leistungen der Pflegeversicherung von der Antragstellung bis hin zu Widersprüchen gefragt.
  • Bei der Hälfte aller Beratungen mit Angehörigen wurde deutlich, dass die Belastungsgrenzen erreicht, teilweise schon überschritten sind und Entlastung dringend benötigt wird.
  • Auch Fachkräfte aus Diensten, Einrichtungen und Beratungsstellen im Land lassen sich häufig und gerne von uns beraten (163 Beratungen = 18,5%), zum Beispiel zu besonderen Krankheitssituationen, rechtlichen Veränderungen und zur Suche nach Referierenden und Materialien für geplante Veranstaltungen vor Ort.