Neuer Dokumentarfilm: Tiger und Büffel – Die Reise des Bruno Sensei

Medientipp

Der Karatemeister Bruno Koller will sich von seiner Alzheimer-Diagnose nicht aufhalten lassen. Filmemacher Fabian Biasio begleitet den eigenwilligen Kämpfer und seine Familie während acht Jahren mit der Kamera.

Bruno Koller ist einer der angesehensten Karate- Instruktoren ausserhalb Japans. Kurz vor seinem sechzigsten Geburtstag eröffnet ihm sein Arzt: "Herr Koller, Sie haben Demenz." Ein Mann wie ein Baum gerät ins Wanken.

Doch Koller will den Weg des Karate beharrlich weitergehen, mit den schwindenden Ressourcen, die ihm zur Verfügung stehen. Gleichwohl stossen Bruno und sein Umfeld zunehmend an Grenzen. Einer, der gewohnt ist, Kommandos zu erteilen, muss lernen, Hilfe anzunehmen.

Der Dokumentarfilm "Tiger und Büffel" erzählt die Geschichte des gebürtigen Appenzellers und gelernten Sanitärinstallateurs Koller, der 26-jährig mit Frau und Kleinkind nach Japan reist, um von den Besten zu lernen, der international Erfolge feiert, der als Karatelehrer in Luzern zur lebenden Legende wird, der sein Leben dem Kampf widmet und der plötzlich mit einem völlig neuen Gegner – oder Lehrer? – konfrontiert wird: Alzheimer-Demenz.

Ab dem 21.09.2021 zunächst in Schweizer Kinos zu sehen.

Weitere Informationen

Trailer