Leben mit Frontotemporaler Demenz

Die Frontotemporale Demenz (FTD) ist eine Form der Demenz, die durch einen Nervenzelluntergang im Stirnlappen (Frontallappen) und dem Schläfenlappen (Temporallappen) des Gehirns verursacht wird. Im Vordergrund der Symptomatik stehen – im Gegensatz zur Alzheimer Demenz – nicht der zunehmende Verlust des Gedächtnisses, sondern Veränderungen der Persönlichkeit und des Verhaltens. Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt zwischen 50 und 60 Jahren, wobei die Spanne sehr groß ist (20 bis 85 Jahre).

Für Angehörige ist eine FTD-Erkrankung in aller Regel extrem belastend: Oft stehen Erkrankte noch mitten im Berufsleben, es leben noch minderjährige Kinder mit im Haushalt. Wegen ihres vergleichsweise seltenen Auftretens ist die Erkrankung in der Öffentlichkeit, aber auch bei MedizinerInnen oft nicht so bekannt. Entlastungs- und Unterstützungsangebote für diesen speziellen Personenkreis fehlen fast gänzlich.

Seminare für Angehörige von Menschen mit FTD

Die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg bietet seit 2019 gemeinsam mit Kooperationspartnern ein- bis zweimal im Jahr für Angehörige von Menschen mit FTD ein- bis zweitägige Seminare an.

Die nächsten Termine

01.07.2021 | Ulm

06.-07.09.2021 | Schöntal

Weitere Informationen und Anmeldung