Die Reform der Pflegeversicherung ab 2013, das Pflegestärkungsgesetz 1 ab 2015 und das Pflegestärkungsgesetz 2 ab 2016/2017 bringt Menschen mit Demenz, die zu Hause leben werden, finanzielle Leistungsverbesserungen.

Trotzdem nehmen viele Menschen ihre Ansprüche gar nicht wahr – sei es aus Unkenntnis, sei es aus Scham. Natürlich ändern Leistungen aus der Pflegeversicherung nichts Wesentliches an den seelischen und körperlichen Gesamtbelastungen einer Demenzerkrankung. Aber sie können doch ein wenig zur finanziellen oder pflegerischen Entlastung und Erleichterung beitragen.

Weitergehende Beratung erhalten Sie auch bei den regionalen Pflegestützpunkten und (Demenz-)Beratungsstellen.

Broschüren und Websites

"Das Wichtigste 8": Die Pflegeversicherung: Informationen kurz und kompakt von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

Selbsteinschätzungsbogen für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz: Zur Vorbereitung auf die Begutachtung zum Pflegegrad.

Pflegebroschüre und Pflegegrad-Rechner: Infobroschüre mit Pflegegradrechner, anhand dessen der voraussichtliche Pflegegrad ermittelt werden kann.

Selbständigkeit im Blick: Eine gut verständliche Übersicht des AOK Bundesverbandes über das neue Begutachtungsverfahren der Pflegeversicherung.

Das Pflegestärkungsgesetz: Website des Bundesministeriums für Gesundheit

Die Pflegebegutachtung: Eine Website des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung

Leitfaden zur Pflegeversicherung: Eine Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. 16. Auflage 2015, 176 Seiten, 6.- € zzgl. Versandkostenpauschale.

Pflegeversicherung verständlich erklärt

Gut verständliche Informationen rund um die Pflegeversicherung und ihre Leistungen bieten folgende Kurzfilme des VDK: