Heime und Tagespflegen

Unterstützung, wenn es alleine nicht mehr geht

Wer mit einem an Demenz erkrankten Menschen zusammenlebt und rund um die Uhr gefordert ist, kommt über kurz oder lang ans Ende seiner Kräfte. Wenn die häusliche Versorgung aus eigenen Kräften nicht mehr leistbar ist, ist es nötig und richtig, teil- und vollstationäre Angebote in Anspruch zu nehmen!

Pflegende Angehörige müssen unbedingt lernen, im Verlauf der Krankheit Hilfe von außen anzunehmen. Das kann sinnvollerweise in Stufen bzw. verschiedenen Schritten geschehen:

  • Freunde und Familienangehörige – soweit vorhanden – sollten möglichst frühzeitig miteinbezogen werden.
  • Ambulanter Pflegedienste entlasten Sinnsowohl im Haushalt als auch bei der Betreuung und Pflege.
  • Der wöchentliche Besuch einer Betreuungsgruppe bringt konkrete stundenweise Entlastung und eine wichtige "Verschnaufpause" für die pflegenden Angehörigen.
  • Aber auch diese Maßnahmen haben irgendwann einmal ihre Grenzen. Dann ist der Zeitpunkt für zusätzliche Entlastung durch eine ambulant betreute Demenz-WG oder teil- bzw. vollstationäre Einrichtungen gekommen.

Sie finden hier Tipps für die Suche nach einer geeigneten Einrichtung:


Hilfestellung bei der Suche können vor Ort z.B. die Pflegestützpunkte des Landkreises, Demenzberatungsstellen und vor allem auch Angehörigengruppen, in denen zum Teil jahrelange Erfahrungen gesammelt und ausgetauscht wurden, geben. Außerdem können entsprechende Internetportale, die zunehmend angeboten werden, eine erste Orientierung geben.

Beratung durch die Verbraucherzentralen

Unter der Telefonnummer 01803 / 66 33 77 erhalten Pflegebedürftige und behinderte Menschen sowie deren Angehörigen Unterstützung bei Fragen rund um Verträge mit Betreibern von Pflegeheimen, neuen Pflegewohnformen, z.B. Demenz-WG's und Einrichtungen der Behindertenhilfe.

Weitere Informationen finden Sie hier.