Partner & Förderer

Gute Arbeit braucht Netzwerke!

Netzwerke und Kooperationspartner – sowohl auf Landesebene als auch dezentral vor Ort – sind unerlässlich für gemeinsame Projekte, Erfahrungsaustausch und gegenseitige Unterstützung. Wir stellen hier einige unserer Partner vor.

Enge Kooperation mit dem Bundesverband

Die bisherigen Strukturen in der Demenzszene sind in den jeweiligen Bundesländern sehr unterschiedlich ausgebaut. Langfristig müssen bundesweit tragfähige und schlagkräftige Strukturen geschaffen werden, damit Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen endlich entsprechendes Gehör und politisches Gewicht finden. Die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. befindet sich hier auf gutem Weg und gehört zu den bundesweit stärksten Landesverbänden.

Die Kooperation mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft ist uns daher besonders wichtig. Wir sind in engem Austausch mit der dortigen Geschäftsstelle, unsere Geschäftsführerin Sylvia Kern ist gleichzeitig Zweite Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und in dieser Eigenschaft u.a. im dortigen Beirat "Leben mit Demenz", in dem sich Betroffene und ihre Angehörigen engagieren.

Wir nehmen an überregionalen Fachtagen, Vernetzungstreffen etc. teil und sind an diversen Projekten und themenbezogenen Arbeitskreisen des Bundesverbandes beteiligt (Arbeitskreis Qualität, Austauschtreffen der Landesverbände, Willkommensseminar für neue Alzheimer Gesellschaften, Seminar Öffentlichkeitsarbeit etc.).

Deutsche Alzheimer Gesellschaft

Intensive Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene

Von Beginn an vereint uns eine intensive und konstruktive Zusammenarbeit mit der höchst rührigen Demenzfachberatung der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V. in Person von Günther Schwarz, der durch sein Wissen und sein Engagement überregional bekannt und geschätzt ist. Wir danken ihm in diesem Zusammenhang für die Überlassung jeweils einzeln namentlich gekennzeichneter Textbeiträge aus dieser Website.

Neben einem kontinuierlichen Austausch in unterschiedlichsten konkreten Einzelfragen bieten die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. und die Fachberatung Demenz der Evang. Gesellschaft Stuttgart e.V. das gemeinsame monatliche Vortragsprogramm "Mit Demenz leben" für den Großraum Stuttgart an.

Fachberatung Demenz

Kassen als unerlässliche Förderer und Kooperationspartner

Eine enge Zusammenarbeit von Krankenkassen und Selbsthilfeorganisationen ist unerlässlich. Wir freuen uns hier über viele gute und langjährig gewachsene Kontakte – dazu gehört auch die Unterstützung im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Selbsthilfeförderung für unterschiedlichste Projekte.

  • Eine intensive und sehr konstruktive Zusammenarbeit gibt es seit langen Jahren mit der AOK Baden-Württemberg. Sie unterstützt uns bei vielen Materialien, z.B. unserer Broschüre  "Begleiten ins Anderland", diversen Flyern und unseren Infowänden. Wir haben in der Landes-AOK einen engagierten Gesprächspartner, der die Demenzproblematik und die damit verbundene Selbsthilfeförderung sehr ernst nimmt.
  • Unser landesweiter DemenzDialog, d.h. unsere Vernetzungsangebote für mittlerweile sieben unterschiedliche Zielgruppen, wird dankenswerterweise von der Barmer unterstützt. Sie fördert damit den enorm wichtigen fachlichen Austausch und die Qualitätssicherung der einzelnen Angebote im Land. Das trägt entscheidend dazu bei, dass die jeweiligen Mitarbeiter bzw. Aktiven vor Ort sich nicht als Einzelkämpfer fühlen, sondern gemeinsame Konzepte und Ziele entwickeln bzw. austauschen können. Auch hier erfahren wir in der Praxis sehr viel gute Resonanz und den Wunsch nach Fortführung und Erweiterung.
    Ebenfalls in Kooperation mit der Barmer findet unsere Angehörigenschulungen Hilfe beim Helfen statt.
  • Nicht zuletzt werden wir auch regelmäßig über die sogenannte Pauschalförderung aus dem Gesamt-Pool der Krankenkassen im Rahmen der Selbsthilfeförderung unterstützt.
  • Ebenso erhalten wir eine regelmäßige Unterstützung von den sozialen und privaten Pflegekassen.

Ohne alle oben genannten Unterstützungen könnten wir weder existieren noch alle unsere erfolgreichen Projekte realisieren – wir danken an dieser Stelle allen Beteiligten sehr herzlich!

Von Anfang an sind wir Mitglied in der LAG Selbsthilfe Baden-Württemberg.

Die Landesarbeitsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss von über 50 überregionalen Selbsthilfeverbänden behinderter und chronisch kranker Menschen und deren Angehörigen in Baden-Württemberg. Sie leistet auf diesem Hintergrund Informations- und Vernetzungsarbeit sowie politische Lobbyarbeit. Zum Aufgabenspektrum gehört zudem die Unterstützung der Mitgliedsverbände, Öffentlichkeitsarbeit und die Weiterentwicklung der organisierten Selbsthilfe.

Die Alzheimer Demenz ist zum ganz überwiegenden Teil eine typische Alterserkrankung – von daher sind wir auch Mitglied im Landesseniorenrat Baden-Württemberg (LSR):

"Der Landesseniorenrat Baden-Württemberg ist der Zusammenschluss von Kreis- und Stadtseniorenräten, Seniorenverbänden und Landesorganisationen, die auf dem Gebiet der Altenarbeit tätig sind.

1974 als Dachverband gegründet, arbeitet der Landesseniorenrat als Interessenvertretung der älteren Menschen in Baden-Württemberg unabhängig, überparteilich und überkonfessionell. Der Landesseniorenrat ist im vorparlamentarischen Raum politisch tätig und vertritt gegenüber Regierung, Politik, Verbänden und Organisationen die Interessen der mehr als 2,4 Millionen Menschen über 60 Jahre in Baden-Württemberg." (Text: Website LSR)

Seit 2012 ist unsere Geschäftsführerin Sylvia Kern Mitglied im Vorstand des LSR.

Partner in der (Sozial-)Politik

Von Anfang an treffen wir im baden-württembergischen Ministerium für Soziales und Integration auf offene Ohren und konkrete Unterstützung in puncto Demenz:

  • So wird unser Landesverband komplementär als "Landesweite Beratungs- und Vermittlungsagentur" unterstützt. In diesem Rahmen beraten und unterstützen wir auch den Koordinierungsausschuss beim Ministerium zur Förderung der Unterstützungsangebote im Alltag, für deren Auf- und Ausbau sich das Land Baden-Württemberg stark engagiert. Hier sind Angebote mit ehrenamtlicher Beteiligung gemeint, das heißt vorrangig Betreuungsgruppen und Häusliche Betreuungsdienste – mittlerweile aber auch ein größeres Spektrum an erweiterten Angeboten.
  • Aktuell werden wir über den eigentlichen Demenzbereich hinaus mit einer Modellstelle für alle Pflegebedürftigen im Bereich der Unterstützungsangebote im Alltag gefördert.
  • Ein weiteres aktuelles Projekt zielt auf die Sensibilisierung und Aktivierung von Kommunen zum Thema Demenz. Das Projekt DeKo (Demenz und Kommune) wird ebenfalls komplementär vom Land und den privaten und sozialen Pflegeversicherungen gefördert.
  • Daneben sind wir eingebunden in diverse landesweite Gremien – so z.B. in den Landespflegeausschuss sowie die "Arbeitsgemeinschaft Patienteninteressen“ des Ministeriums etc.